Guttaring ist eine Ortschaft und Gemeindehauptort in der Gemeinde Guttaring im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten (Österreich). Die Ortschaft hat Einwohner (Stand ). Sie liegt auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Guttaring und der Katastralgemeinde Guttaringberg.
Lage Guttaring liegt etwa 4 km nordöstlich von Althofen, am Übergang vom Brückler Bergland zum Guttaringer Bergland, in einer vom Silberbach durchflossenen Mulde.
Im Ort werden folgende Hofnamen geführt: Bachbauer (Hochofenstraße 26), Bindertoni (Hochofenstraße 20), Bruckenschneider (Hochofenstraße 11), Bruckenwirt (Oberer Markt 14), Haidenwinkler (Hochofenstraße 27), Kernmaierhube (Kirchenstraße 18), Plankenkeusche (Hochofenstraße 3), Pöllinger (Unterer Markt 11), Riegler (Silbereggerstraße 6), Riemer (Althofener Straße 4), Schlosser (Jakobsweg 3), Schlosser (Hochofenstraße 14), Sockenstricker (Möselstraße 4a), Speckbauerkeusche (Althofener Straße 23), Wendl (Hochofenstraße 21/25), Wisegger (Möselstraße 24) und Zirkelschmied (Hochofenstraße 22).
Geschichte Guttaring wird als Gutarche 1152 genannt; der Ortsname leitet sich vom slowenischen Kotarice ab.Siegfried Hartwagner: Kärnten. Der Bezirk St. Veit an der Glan. St. Peter, Salzburg 1977, S. 95. Guttaring war eine der Urpfarren Kärntens; noch 1562 hatte die Pfarre sieben Filialkirchen und fünf Friedhöfe.Jakob Obersteiner: Beiträge zur Kirchengeschichte von Kärnten. In: Carinthia I, 178. Jahrgang, Geschichtsverein für Kärnten, Klagenfurt 1988, S. 105.
1542 erhob der Salzburger Administrator Ernst von Bayern Guttaring zum Markt.
Auf dem Gebiet der Steuergemeinde Guttaring liegend, gehörte der Ort Guttaring in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Guttaring. Bei Gründung der politischen Gemeinden im Zuge der Reformen Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Guttaring Hauptort der neugegründeten gleichnamigen Gemeinde.
Bevölkerungsentwicklung Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen: 1869: 89 Häuser, 658 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold's Sohn, Wien 1872, S. 57. 1880: 86 Häuser, 571 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882, S. 46. 1890: 83 Häuser, 615 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894, S. 47. 1900: 85 Häuser, 621 EinwohnerK. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905, S. 62. 1910: 89 Häuser, 635 EinwohnerStatistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918, S. 29. 1923: 91 Häuser, 660 EinwohnerBundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 13. 1934: 715 Einwohnerhandschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 13. 1961: 114 Häuser, 719 EinwohnerÖsterreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965, S. 252. 2001: 249 Gebäude (davon 220 mit Hauptwohnsitz) mit 368 Wohnungen; 867 Einwohner und 58 Nebenwohnsitzfälle; 342 Haushalte; 34 Arbeitsstätten, 31 land- und forstwirtschaftliche BetriebeStatistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004, S. 105. 2011: 283 Gebäude, 866 Einwohner, 384 Haushalte, 53 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt 2014. 2021: 313 Gebäude, 903 Einwohner, 403 Haushalte, 74 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt 2024, S. 37.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Guttaring) Kategorie:Ort im Bezirk St. Veit an der Glan