Stausacker ist ein Gemeindeteil der niederbayerischen Kreisstadt Kelheim und eine Gemarkung im Landkreis Kelheim.

Lage Das Kirchdorf liegt fünf Kilometer flussaufwärts von Kelheim am Eingang zum Donaudurchbruch am linken Donauufer gegenüber vom Kloster Weltenburg.

In der Gemarkung Stausacker liegen die Kelheimer Gemeindeteile Stausacker, Nierand, Klösterl und auf Exklaven der Gemarkung Schlott und Schwaben.

Geschichte Die zur Pfarrei Weltenburg gehörende Kirche St. Andreas wurde 1429 das erste Mal urkundlich erwähnt. Eine Urkunde von 1442 belegt, dass es bereits im 15. Jahrhundert einen Fährbetrieb zwischen Stausacker und Weltenburg gab.

Die politische Gemeinde Stausacker wurde am 25. Juni 1818 gebildet. Sie umfasste die Orte Stausacker, Nierand, Traunthal (Klösterl) und Wipfelsfurt mit einem Gebiet von 500 Hektar (1964) und 165 Einwohnern (1961), davon 144 im Kirchdorf Stausacker. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Stausacker zum 1. Januar 1972 nach Kelheim eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten Kirche St. Andreas: Die Kirche St. Andreas ist eine Saalkirche mit halbrundem Schluss und Kegeldach, in Satteldach übergehend, Giebelreiter mit Zwiebelabschluss. Sie wurde 1728 über mittelalterlicher Grundlage erbaut. Seilfähre zwischen Weltenburg und Stausacker

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Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Kelheim) Kategorie:Ort im Landkreis Kelheim Kategorie:Ort an der Donau Kategorie:Gemeindeauflösung 1972 Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Kelheim) Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)