Martha von Wittich (1858–1931) war eine deutsche Komponistin.

Leben und Wirken Martha von Wittich stammte aus einer adligen Familie. Sie lebte viele Jahre in Berlin und war Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen und im Lyceum-Club.Luise Marelle, Hedwig Heyl: Die Geschichte des Lyceum-Clubs, 1933, erwähnte sie als Mitglied; vgl. Martha von Wittich Archiv der Akademie der Künste. mit Kopien von zwei Seiten dieses Buched , siehe auch andere Jahre, möglicherweise finden sich dort noch Verwandte Sie hatte auch Kontakt zu dem Sänger Andreas Nikolaus Harzen-Müller.Brief von Martha von Wittich an Andreas Nikolaus Harzen-Müller, bei Kalliope

Von Martha von Wittich sind einige Liedkompositionen erhalten. 2012 und 2013 wurde je ein Lied von ihr aufgeführt.27. Oktober 2012, Bundeskonzert der GEDOK, Freiburg i. Br., Kaisersaal im Historischen Rathaus; 21. Mai 2013, Hunderttausend Blütenkeime, Bielefeld, Neue Westfälische

Kompositionen Opus 5 Vier Lieder für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung Nr. 1 Spes, ultima dea (Hoffnung, letzte Zuflucht), Text Anonymous Nr. 2 Frühlingssturm, Text Anonymous Nr. 3 Waldvögleins Botschaft, Text Anonymous Nr. 4 Unruhe, Text Otto Roquette Opus 6 Zwei Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte Nr. 1 Ich glaub’, lieber Schatz, Text Anna Ritter Nr. 2 Märzensturm, Text Anna Ritter Opus 7 Drei Lieder für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung Nr. 1 Sehnsucht, Text Anna Ritter Nr. 2 Warnung Nr. 3 Schelmenlied, Text Anna Ritter Opus 8 Am Schreibtisch sitzt mein Kindchen, Text Theresa Gröhe (geb. Pauli, Pseud. T. Resa)

Literatur Aaron I. Cohen: International Encyclopedia of Women Composers, 1988 Wilhelm Altmann, Paul Frank: Kurzgefaßtes Tonkünstler-Lexikon, 1936

Weblinks Martha von Wittich Lieder.net Werke von Martha von Wittich SWB-Verbundkatalog Briefe von und an Martha von Wittich Kalliope

Einzelnachweise

Kategorie:Komponist (Deutschland) Kategorie:Musiker (Berlin) Kategorie:Adliger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1858 Kategorie:Gestorben 1931 Kategorie:Frau