Pabenberg ist eine Ortschaft in der Gemeinde Friesach im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten (Österreich). Die Ortschaft hat Einwohner (Stand ).
Lage mini|Hof Leser, Pabenberg Nr. 2 mini|Bildmitte: Potzenkogel, Standort des Sitzes der Plamberger Pabenberg liegt im Norden des Bezirks St. Veit an der Glan, im Guttaringer Bergland, in der Katastralgemeinde Zeltschach, an den Hängen südöstlich oberhalb des Dorfs Zeltschach.
In der Ortschaft werden folgende Hofnamen geführt: Herwerzer/Herberzer (Haus Nr. 1), Leser (Nr. 2), Dörflinger (Nr. 3), Oberer Lausacher (Nr. 5), Pacher/Bacher (Nr. 9), Proijer/Projer (Nr. 10), Schattner (Nr. 11), Hochsinger (Nr. 12), Hirder/Hierder (Nr. 13) und Pelzergut/Jäger (Nr. 15).
Geschichte Pabenberg wird 1508 urkundlich genannt. Der Ortsname könnte sich von einem Personennamen ableiten und Berg des Pabo bedeuten.Eberhard Kranzmayer: Ortsnamenbuch von Kärnten: Alphabetisches Kärntner Siedlungsnamenbuch. Geschichtsverein für Kärnten, 1956, S. 22. Es mag aber auch ein Zusammenhang mit dem von Jakob Unrest genannten Adelsgeschlecht der Plamberger von Plamberg bei Zeltschach bestehen, deren 2018 wiederentdeckter SitzNikodemus Löffelmann: Auf der Suche nach Burgresten und Wallanlagen im Norden des Bezirks Sankt Veit an der Glan. in: Carinthia I. Zeitschrift für geschichtliche Landeskunde von Kärnten. 209. Jahrgang. Geschichtsverein für Kärnten, Klagenfurt 2019, S. 137f. sich schon deutlich vor dem 15. Jahrhundert nahe der heutigen Ortschaft Pabenberg befunden hatte.
Auf dem Gebiet der Steuergemeinde Zeltschach liegend, gehörte Pabenberg in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Dürnstein. Bei Gründung der Ortsgemeinden im Zuge der Reformen Mitte des 19. Jahrhunderts kam Pabenberg an die Gemeinde Friesach. 1890 spaltete sich die Gemeinde Zeltschach von der Gemeinde Friesach ab, Pabenberg gehörte dadurch zur Gemeinde Zeltschach. Mit Jahreswechsel 1972/73 kam Zeltschach samt Pabenberg wieder an die Gemeinde Friesach.
Bevölkerungsentwicklung Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen: 1869: 16 Häuser, 100 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872, S. 64. 1880: 16 Häuser, 118 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882, S. 51. 1890: 17 Häuser, 127 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894, S. 53. 1900: 17 Häuser, 123 EinwohnerK. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905, S. 70. 1910: 14 Häuser, 114 EinwohnerStatistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918, S. 35. 1923: 14 Häuser, 118 EinwohnerBundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 14. 1934: 123 Einwohnerhandschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 14. 1961: 15 Häuser, 90 EinwohnerÖsterreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965, S. 254. 2001: 16 Gebäude (davon 14 mit Hauptwohnsitz) mit 17 Wohnungen; 49 Einwohner und 1 Nebenwohnsitzfall; 0 Arbeitsstätten, 15 Haushalte; 13 land- und forstwirtschaftliche BetriebeStatistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004, S. 101. 2011: 15 Gebäude, 45 Einwohner, 16 Haushalte, 1 ArbeitsstätteAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt 2014. 2021: 15 Gebäude, 45 Einwohner, 13 Haushalte, 11 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 35.
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Friesach) Kategorie:Ort im Bezirk St. Veit an der Glan