mini|hochkant|Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld
Der Bergbau im Kreis Coesfeld fokussierte sich auf den Abbau von Strontianit im 19. und 20. Jahrhundert. Der Abbau von Steinkohle war projektiert, wurde jedoch nicht realisiert.
Geschichte In der Gemeinde Ascheberg wurde Strontianit zwischen 1860 und 1945 abgebaut.Rundflug über Aschebergs Spuren des „Goldrausches“.Die Entstehung der Strontianitlagerstatten des Münsterlandes. 1942 Zu den Bergwerken zählte die Grube Mathilde.Mathilde Mine, Ascheberg Als letzte wurde die Grube auf dem Hof Wickensack in Aschenberg geschlossen.
Das Bergwerk Donar war ursprünglich als Anschlussbergwerk der Zeche Radbod vorgesehen. Hierzu wurden die Schächte Radbod 6 und 7 in Herbern, Ascheberg, abgeteuft.Kreis Coesfeld: Bergwerk Donar.Bergbauprojekt Donar. Der Schacht 6 wurde mit Schacht 5 des Bergwerks Radbod durch einen über fünf Kilometer langen Querschlag verbunden.Bezirksregierung Arnsberg: Bericht. 2006 Die Lagerstätte enthält 100 Millionen Tonnen Steinkohle. Sie ist im Kern großflächig, weitestgehend frei von geologischen Störungen und Verwerfungen. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wurde der Abbau bislang nicht realisiert.Gerhard Piper: Ende des Steinkohlezeitalters in Deutschland – Sicherheitsprobleme und Ewigkeitsaufgaben. Schacht 6 wurde bis auf 1350 m abgeteuft, und nach Ende der Wasserhaltung auf Radbod 2013 verfüllt. Schacht 7 etwa 1,5 km westlich wurde bei 55 m gestundet und 1992 verfüllt.Zeche Radbod.
Einzelnachweise
Coesfeld !Bergwerke Kategorie:Wirtschaft (Kreis Coesfeld)