mini|hochkant|Städte und Gemeinden im Kreis Waldeck-Frankenberg mini|Bergmannsdenkmal in Diemelsee, 2007
Die Liste von Bergwerken im Landkreis Waldeck-Frankenberg umfasst die stillgelegten Bergwerke im Landkreis Waldeck-Frankenberg, Nordhessen. Der Bergbau im Sauerland fokussierte sich auf Erze und auch Schiefer.
Geschichte
Der Bergbau im Landkreis Waldeck Frankenberg reicht bis auf das 15. Jahrhundert zurück. Gefördert wurden unter anderem Blei, Gold, Kupfer (Kupfermergel), Zink.
Liste
Diemelsee Name Ortsteil Bergrevier Anmerkungen Lage Beginn Ende Bild An der Hangeliet Deisfeld nicht zugeordnet Mangane Buttenmühle Adorf nicht zugeordnet EisenC. J. B. Karsten, H. v. Decehenr: Archiv für Mineralogie, Geognosie, Bergbau und Hüttenkunde, Band 19, Verlag G. Reimer, 1845Topografisches Verzeichnis der Bergwerke im Herzogtum Westfalen (und Grenzgemeinden) nach heutigen Gemeindegrenzen 1845 (vor) Christiane Adorf nicht zugeordnet Roteisen, mit Eisengehalt 25,4–28,4 %; Verbundgrube aus den Gruben Martenberg, Eckefeld, Ferdinand und Hubertus, Abbau zwischen der 100-m- und der 180-m-Sohle; Carl-Ludwig-Erbstollen; Gottfried-Stollen; bis zu 340 Bergleute 1963-04-16 200px Eckefeld Adorf nicht zugeordnet Roteisen; Bismarckstollen von Grube Eckefeld (); Abbau auf 5 Tiefsohlen bei 42 m, 50 m und 71 m, 100 m und 180 m Teufe, 1558 erstmals urkundlich erwähnt, von der 100-m-Sohle ausgehend wurde der 1600 m lange Bismarckstollen ab 1872 vorangetrieben, er diente der Wasserlösung und dem Erztransport, 1907 vorübergehende Schließung mangels Rentabilität, später dann als Teil der Verbundgrube Christiane reaktiviert, endgültige Schließung 1962; bis zu 340 BergleutePositionsbestimmung anhand: Deutsche Topographische Karte, Blätter Nr. 4615 Meschede, 4616 Eversberg, 4715 Eslohe, 4716 Bödefeld und 4815 Schmallenberg, Ausgabe 1930, mit teilweiser Fortführung Digitalisat bei der Brigham Young University. Zudem Auswertung der entsprechenden Regionen in OpenStreetMap.Paul Kukuk: XVII. Die nutzbaren Minerallagerstatten des engeren und weiteren Industriebezirkes In: Geologie des Niederrheinisch-Westfälischen Steinkohlengebietes. Springer Verlag 1938, S. 511–570 doi:10.1007/978-3-642-50663-5Inhaltsverzeichnis des Buches: „Schätze der Giershagener Unterwelt“ 1558 1962 Erich Zollhaus nicht zugeordnet Zink Gisela Schweinsbühl nicht zugeordnet Mangan; 1880 ca. 60 Bergleute 1880 (vor) Höhle Rabenkopp Deisfeld nicht zugeordnet Mangan Lenscheid Sudeck nicht zugeordnet Mangan 1913 (vor) Martenberg Adorf nicht zugeordnet Roteisen; 1917 Mathias Vasbeck nicht zugeordnet Blei, Gold, Silber, Zink; sich südwestlich von VasbeckDie Grube „Mathias“ bei Vasbeck 1683-05-12 1907 Mathias I-XII Vasbeck nicht zugeordnet Blei, Zink; sich südwestlich von Vasbeck; zu Matthias 1893 1907 Ottlar Ottlar nicht zugeordnet Mangan; im Kreise des EisenbergsGlückauf – Berg- und Hüttenmännische Zeitschrift Nr. 51 vom 20. Dezember 1913 1907 1910 Ottlar IV Ottlar nicht zugeordnet Mangan Ottlar V Ottlar nicht zugeordnet Mangan; im Herbesdahl; 30 BeschäftigteDer Manganbergbau im Landkreis Waldeck-Frankenberg 1945 (nach) Salz und Schmalz Bohnighausen nicht zugeordnet Mangan Sander Grebinghausen nicht zugeordnet Mangan Semmet Sudeck nicht zugeordnet Eisen; nördlich von Sudeck Theodora Adorf nicht zugeordnet Eisen Tingerloh Adorf nicht zugeordnet Eisen Webbel Adorf nicht zugeordnet Eisen; am Rotenberg; auch Webel geschrieben 1855 (vor) Wartesberg Adorf nicht zugeordnet Eisen; nördlich von Adorf, nahe der Grenze zu NRW Winsenberg Adorf nicht zugeordnet Eisen
Korbach Name Ortsteil Bergrevier Anmerkungen Lage Beginn Ende Bild Alte Fundgrube Goldhausen ? Gold Anastasia Goldhausen ? Gold 1498 (vor) Eisenberg Goldhausen ? Gold, Kupfer, Silber, Eisen; Deutschlands reichste Goldlagerstätte; Tagebau; mehr als 48 Stollen (Untere-Tiefe-Tal-Stollen, Mittlere-Tiefe-Tal-Stollen, Obere-Tiefe-Tal-Stollen, Molkenbornstollen I, II, Dachstollen, Neyestollen, Nürnbergstollen) und 45 Schächte (St.-Georg-Schacht (noch heute 34 m Teufe), St. Thomas-Schacht, St. Wolrath-Schacht, Viktorschacht) mit gesamt ca. 20 km Länge; 1919 Gewerkschaft Waldecker Eisenberg; Gesamtförderung: 1,2 Tonnen reines GoldGoldbergbau am Eisenberg 11. Jh. Glücksrad Goldhausen ? Gold St. Christoph Goldhausen ? Gold St. Georg Goldhausen ? Gold 15. Jh. St. Georgen Goldhausen ? Gold St. Kilian Goldhausen ? Gold St. Lorenz Goldhausen ? Gold 15. Jh. St. Thomas Goldhausen ? Gold 1742 (mind.) St. Wolrath Goldhausen ? Gold
Twistetal Name Ortsteil Bergrevier Anmerkungen Lage Beginn Ende Bild Louise Gembeck nicht zugeordnet Blei, Zink
Willingen Name Ortsteil Bergrevier Anmerkungen Lage Beginn Ende Bild Christine Willingen Brilon Schiefer; 3 SohlenDeutsche Topographische Karte, Blatt Nr. 4617 Brilon, Ausgabe 1930, fortgeführt bis 1953. 1871 1971 Brilon Willingen Brilon SchieferVolker Wrede: Dachschieferbergbau im Sauerland. In: Westfälisches Schieferbergbau-Museum Schmallenberg-Holthausen (Hrsg.): Bergbau im Sauerland. Schmallenberg-Bad Fredeburg 1996, S. 377 1984
Siehe auch Liste der Kulturdenkmäler im Landkreis Waldeck-Frankenberg Liste von Unglücken im Bergbau
Einzelnachweise
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