mini|hochkant|Replikat des Löwenpudels in Osnabrück, Memkens bekanntestes Werk Lukas Memken (* 1864 in Herßum; † 12. Juni 1934 in Osnabrück) war ein deutscher Bildhauer.
Leben Memken wurde als Sohn des Heuermanns und Dorflehrers Christian Memken 1864 in Herßum geboren. Schon als Jugendlicher bescheinigte Pfarrer Franz Evers ihm eine bildhauerische Begabung. 1877 begann er eine Bildhauerlehre bei Fritz Ewerts in Münster und lernte hier die Bildhauerei in Holz und Stein. Er war verheiratet und hatte drei Kinder. Der jüngste Sohn, der Vorlage für die Holzbüste Kindskopf war, starb jedoch schon früh.
1888 richtete er seine Werkstatt an der Ecke Pfaffenstraße / Holtstraße in der Nähe der Johanneskirche in Osnabrück ein. Hier unterrichtete er auch Schüler wie Ludwig Nolde. Er starb am 12. Juni 1934 und wurde auf dem Johannisfriedhof begraben. Sein Grab ist dort erhalten.
Werke Kanzel, Seitenaltäre, Pietà in der Johanneskirche in Osnabrück Hochaltar in der St.-Martinus-Kirche in Haren Hochaltar in der St.-Alexander-Kirche in Bawinkel 1904: Schäferbrunnen am Rosenplatz in Osnabrück 1907: Triumphkreuz in der St.-Petrus-Kirche in Gesmold 1925: Replikat des Löwenpudels in Osnabrück Weihnachtskrippe in der St.-Bartholomäus-Kirche in Wellingholzhausen Weihnachtskrippe in der St.-Lambertus-Kirche in Ostercappeln Kindskopf Christus, der Auferstandene (eigenes Grabmal)
Literatur Rainer Hehemann (Bearb.): Biographisches Handbuch zur Geschichte der Region Osnabrück. Rasch, Bramsche 1990, ISBN 3-922469-49-3, S. 196.
Einzelnachweise
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