mini|Wappen derer von Frielingen im Wappenbuch des Westfälischen Adels Frielingen (auch Frilingen o. ä.) ist der Name eines erloschenen hessischen Adelsgeschlechts.
Geschichte Das Geschlecht führte seinen Namen nach dem Ort Frielingen, heute ein Ortsteil von Kirchheim im osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Die Familie errichtete dort schon vor 1142 eine Burg. Mit Didericus de Frilingun erscheint damals erstmals ein Familienmitglied unter diesem Namen.Verschwundenes Schloss Frielingen auf www.alleburgen.de, besucht am 11. März 2023.Helfrich Bernhard Wenck: Hessische Landesgeschichte, Band 3, Frankfurt/Leipzig 1803, S. 67. Der Ort war zu jener Zeit wohl ein Lehen der Abtei Hersfeld. 1365 verkaufte die Familie den Besitz in Frielingen wiederkäuflich an die Herren von Reckrodt.Marburger Studien zur älteren deutschen Geschichte, Arbeiten zum geschichtlichen Atlas von Hessen und Nassau, 1939, S. 107, Fußnote 36.
Im 15. Jahrhundert war ein Heinrich von Frielingen Dekan der Abtei Fulda und Propst des Klosters St. Sixtus in Holzkirchen. Er wurde im Februar 1438 von Abt Johann I. wegen unerlaubter Abwesenheit der Apostasie und Herumtreiberei beschuldigt und deshalb mit Amtsenthebung bedroht.
Wappen Blasonierung: In Gold drei (2:1) schwarze Adler. Auf dem Helm ein offener goldener Flug, jeder Flügel mit den drei Adlern belegt. Die Helmdecken sind schwarz-golden.Spießen (1901–1903), S. 57.
Weblinks Wappen derer von Frilingen in Heinrich Strodtmanns Wappenbuch von 1640, S. 11 im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen, W 001 / Msc. I („Ältere Sammlung“), Nr. 263, besucht am 11. März 2023.
Literatur Max von Spießen: Wappenbuch des Westfälischen Adels, Band 1, Görlitz 1901–1903, S. 57; Band 2, Görlitz 1903, Tafel 133.
Einzelnachweise
Kategorie:Hessisches Adelsgeschlecht