Mikorzyn (, 1939–1945 Gabelsbach) ist eine Ortschaft mit einem Schulzenamt der Landgemeinde Kępno im Powiat Kępiński der Woiwodschaft Großpolen in Polen. mini|Schloss Mikorzyn Geschichte Anfänglich gehörte das Gebiet um Ostrzeszów und Kępno politisch zu Schlesien, wurde aber am wahrscheinlichsten um das Jahr 1146 zum Teil Großpolens. Aus dieser Zeit rührte die bis 1821 bestehende Zugehörigkeit zum Bistum Breslau.Kępno: Krótka historia politycznej przynależności miasta, 2011 (polnisch)
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Mycorczino im Jahr 1266, als das Dorf dem Breslauer Bischof den Zehnt zahlte. Der Ort wurde dann um 1305 im Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis (Zehntregister des Bistums Breslau) als Mycorzino aufgelistet.
1401 wurde das Gebiet von Ostrzeszów vom polnischen König dauerhaft an das Weluner Land angeschlossen. Ungefähr ab dem Jahr 1420 gehörte es der Woiwodschaft Sieradz.
Im Zuge der zweiten polnischen Teilung kam der Ort 1793 an Preußen. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs kam Mikorzyn zur polnischen Woiwodschaft Posen. Beim Überfall auf Polen 1939 wurde das Gebiet von den Deutschen besetzt und dem Landkreis Kempen im Reichsgau Wartheland zugeordnet.
Von 1975 bis 1998 gehörte Mikorzyn zur Woiwodschaft Kalisz.
Sehenswürdigkeiten Das Sanktuarium des Hl. Ägidius (Sanktuarium św. Idziego), eine neobarocke Kirchenanlage mit Doppeltürmen und einer spätgotischen Figur des Hl. Ägidius aus dem 15. Jahrhundert.
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