mini|Christian Zeigermann, 2021 Christian Zeigermann (* 1971 in Halle (Saale)) ist ein deutscher Architekt. Seit 2020 wirkt er als Geschäftsführer der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH. Davor war er unter anderem Stadtplaner und Koordinator des Schulbaus für die Stadt Halle (Saale).
Zeigermann ist verheiratet und hat drei Kinder.
Beruflicher Werdegang Christian Zeigermann studierte Architektur, Entwurf und Städtebau an der Hochschule Anhalt in Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt. Erste Berufserfahrungen sammelte er in Assuan, Ägypten bei einem Schul- und Kindergarten-Bauprojekt in einem traditionellen Wohnviertel, welches in Kooperation mit der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit durchgeführt wurde.
Anschließend war er unter anderem für die Betreuung von Architekturwettbewerben sowie die Koordinierung für den Neubau von Altenpflegeheimen und Schulen zuständig. Für die Stadt Halle (Saale) war er von 2001 bis 2004 als Stadtplaner mit der Entwicklung von Altindustriestandorten beauftragt.
Danach war er 15 Jahre lang bei der Halleschen Wohnungsgesellschaft tätig, erst als Portfoliomanager, später als Abteilungsleiter für Hochbau, als der er diverse Sanierungsprojekte in der Innenstadt betreute. 2019 kehrte er als Koordinator für Schulbau in den Dienst der Stadt Halle (Saale) zurück.
2020 wechselte er als Geschäftsführer zur Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH. Unter Leitung von Christian Zeigermann wurde die GWW Bauherr der innovativen August-Hermann-Francke-Grundschule in Wernigerode und des 100-Prozent energiealternativen „Sonnenhauses“ in der Wernigeröder Pappelallee. Für das „Sonnenhaus“ erhielt die GWW 2026 als erster Mehrfamilienhaus-Neubau Sachsen-Anhalts die „Grüne Hausnummer Plus“. Zudem wurde sie dafür im Juli 2026 mit dem AURA-Award geehrt, Sachsen-Anhalts höchster Auszeichnung für nachhaltiges Unternehmertum.
2024 wurde die GWW unter seiner Führung bereits mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte für die Sanierung das Gebäude-Karrees mit Klimagarten rund um den Wernigeröder Walther-Grosse-Ring ausgezeichnet.
Engagement und Auszeichnungen Rudolf Müller Preis, Kategorie Freie Arbeiten, 1. Platz (1996) Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege, 1. Platz (2003) Jurymitglied Architekturwettbewerb Europan, Jahrgang E17 (2022–2023) Auszeichnung „Arbeitgeber der Zukunft“, Deutsches Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung (2023)
Literatur Wohnen im Eigentum der Stadt. Hrsg. von Wüstenrot Stiftung. Karl Krämer Verlag Ludwigsburg/Stuttgart, 2004. ISBN 3-7828-1519-X Zeit der grossen Freiheit. Hrsg. von Moritz Götze. HasenVerlag Halle (Saale), 2016. ISBN 978-3-945377-26-0
Weblinks Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode: Team
Einzelnachweise
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