Oskar Anderson, auch Oskar Anderson jun., (* 1922 in Budapest; † 13. März 2006) war ein deutscher Ökonom und Statistiker.
Leben Oskar Anderson wurde in Budapest als Sohn des gleichnamigen Statistikers Oskar Anderson (1887–1960), der ab 1947 in München lehrte, geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Bulgarien, wohin seine Familie 1924 umsiedelte, nachdem sein Vater einen Ruf an die Wirtschaftsuniversität Varna erhalten hatte. 1942 siedelte seine Familie nach Deutschland um. Er studierte zunächst an der Universität Kiel, später an der Universität München. Im Jahr 1951 schloss er das Studium der Nationalökonomie als Diplom-Volkswirt ab. Von 1954 bis 1960 leitete er eine Forschungsgruppe am Ifo-Institut in München. Nach der Promotion im Jahr 1957 und der Habilitation im Jahr 1960, jeweils an der Universität München, nahm er 1962 einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Statistik an der Universität Mannheim an. 1970 folgte er einem Ruf an die Universität München auf einen Lehrstuhl für Statistik, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1988 lehrte.
Sein Hauptarbeitsgebiet war die Konjunkturforschung, wobei er maßgeblich an der Entwicklung des Konjunkturtests des Ifo-Instituts beteiligt war.
Schriften (Auswahl)
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert) Kategorie:Statistiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Mannheim) Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1922 Kategorie:Gestorben 2006 Kategorie:Mann