Die actio mixta war im römischen Recht die bezeichnende Klageart für eine doppelte Zweckverfolgung: den Ersatz des erlittenen Vermögensschadens einerseits und die Verhängung einer Strafe andererseits.Codex Iustinianus 4.6.18.; Max Kaser: Das Römische Privatrecht. Erster Abschnitt: Das altrömische, das vorklassische und klassische Recht (= Handbuch der Altertumswissenschaft. Zehnte Abteilung, Dritter Teil, Dritter Band, Erster Abschnitt). 2. Auflage. C. H. Beck, München 1955, § 117 (Geldersatz und Buße). S. 416. Ernst Levy gibt den Hinweis, dass es sich um keinen klassischen Begriff handelt.Ernst Levy: Die Konkurrenz der Aktionen und Personen im klassischen römischen Recht. Band I, Berlin 1918–1922. Neudruck Aalen 1964, S. 140 f. Im spätantiken Corpus iuris taucht er allerdings auf.
Literatur Friedrich Endemann: § 27. Aktionensystem. Aus dem Buch: Römisches Privatrecht, Berlin, Boston. De Gruyter, 1925. S. 81–85.
Anmerkungen
Kategorie:Römisches Recht Kategorie:Privatrechtsgeschichte