mini|Zeche Bergmannsglück, Gelsenkirchen-Buer, 1959
Die Liste von Bergwerken in Gelsenkirchen umfasst die stillgelegten Bergwerke in Gelsenkirchen, Ruhrgebiet. Sie zählen zum Rheinisch-Westfälischen Kohlenrevier.
Geschichte
Die Geschichte des Bergbaus in Gelsenkirchen währte etwa 140 Jahre. 1868 wurde die Zeche Graf Bismarck gegründet. 2008 stellte die Zeche Westerholt als letztes Gelsenkirchener Bergwerk seine Förderung ein.Stadt Gelsenkirchen: Abschied vom Bergbau.
Liste Die Zeitpunkte bedeuten ggf. auch den Verleih der Rechte, Beginn der Teufe, bzw. Verfüllung und Abriss bis zur endgültigen Schließung. Ggf. standen die Anlagen auch zwischenzeitlich still.
Name Stadt und Ortsteil Beginn Ende Anmerkungen Zeche Alma Ückendorf 1872Ende der 1970er Jahre Zeche Bergmannsglück Hassel 1905 1961 Zeche Blücher I Horst 1859 1866 Konsolidation zu Zeche Essen-Arenberg Zeche Consolidation Bismarck 1865 1993 Zeche Dahlbusch Rotthausen 1860 1966Zeche Ewald Schacht 3 und 4Herten18951998 Zeche Graf Bismarck Schalke und Erle 1873 1966 Zeche Hibernia Neustadt 1858 1925 Zeche Holland Schacht 1 und 2 Ückendorf 1988 Zeche Hugo Buer 1875 1997 Bergwerk Lippe Hassel 1998 2008 Zeche Nordstern Horst 1868 1993 Zeche Rheinelbe Ückendorf 1861 1878 Zeche Vereinigte Rheinelbe & Alma Ückendorf 1878 1928 Zeche Scholven Scholven 1911 1963 Zeche Westerholt Hassel 1910 2008 Zeche Wilhelmine Victoria Heßler 1855 1960
Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Gelsenkirchen Liste von Halden im Ruhrgebiet Liste von Unglücken im Bergbau Unglücke im Ruhrbergbau
Literatur Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr. 6. Auflage, Verlag Langewiesche, Königstein 2008, ISBN 978-3-7845-6994-9. Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005. (= Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, Bd. 144). 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.
Weblinks
Einzelnachweise
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