mini|Schematischer Aufbau eines SCFP, hier am Beispiel eines Fluortelomer-basierten Acrylat-SCFP
Seitenketten-fluorierte Polymere (, SCFP) sind kammartig aufgebaute Polymere. Einige oder alle Seitenketten, also die Zinken des Kamms, bestehen aus einem Perfluoralkylrest, häufig einer 6:2-Fluortelomerverbindung. Zudem können an das Polymerrückgrat weitere Seitenketten gebunden sein, die aus Kohlenwasserstoffen bestehen.
Bei Fluorpolymeren ist hingegen die Kohlenstoffkette selbst per- oder polyfluoriert.
Herstellung zentriert|mini|600x600px|Vereinfachter Syntheseweg von Fluortelomer-basierten Urethan-SCFP
Eigenschaften SCFP selbst oder ihre Abbauprodukte können in der Umwelt und im Klärschlamm gefunden werden. zentriert|mini|600x600px|Bei Seitenketten-fluorierten Polymeren können Fluortelomere durch Hydrolyse vom Polymerrückgrat abgelöst und zu Perfluorcarbonsäuren umgewandelt werden (vereinfachte Darstellung).
Verwendung Häufiges Einsatzgebiet ist die öl-, schmutz-, wasser- und chemikalienabweisende Ausrüstung von Oberflächen, z. B. bei Textilien (wie Kindersitzen) oder Papieren für den Lebensmittelbereich. Sie werden zudem als Beschichtungsmaterialien für Bauteile in elektrischen und elektronischen Geräten verwendet.
Systematik
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Stoffgruppe Seitenketten-fluorierte Polymere