Fritz Müller (* 12. August 1937 in Halle/Saale) istAus den letzten Jahren liegen keine Informationen zu Müller vor. Es ist unklar, ob er noch lebt. ein deutscher Maler und Grafiker.

Leben und Werk Müller nahm 1954/1955 in Halle an einem Malzirkel Klaus von Woyskis teil. 1956 begann er eine Lehre als Restaurator, ehe er von 1957 bis 1962 bei Kurt Bunge und Meinolf Splett an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Halle - Burg Giebichenstein studierte.

Danach sicherte er seinen Lebensunterhalt bis 1965 als Stubenmaler und zuletzt als Restaurator bei der Denkmalspflege in Halle, ehe er sich als Maler und Grafiker in Halle selbständig machte. Er war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.

Die Leunawerke erwarben für ihre Sammlung Bilder Müllers. Weitere Werke befinden sich u. a. im Kunstarchiv Beeskow und im Museum Schloss Bernburghttps://nat.museum-digital.de/objects?&persinst_id=321.

Darstellung Müllers in der bildenden Kunst

Werner Rataiczyk: Maler F. M. (1970, Öl, 60 × 53 cm)

Werkbeispiele

Tafelbilder

Volkspark Halle (1967, Öl, 60 × 80 cm) Blick auf Ammendorf (1969, Öl, 46 × 58 cm) Winterliche Straße in Halle (1972, Öl, 60 × 50 cm) Friederike (1972, Öl, 41 × 29 cm) Forstarbeit (1982, Öl, 80 × 60 cm)

Druckgrafik

Jahrmarkt am Wasserturm (1965, Lithografie, 37,5 × 45 cm) Baustelle (1966, Lithografie, 39 × 47 cm) Blumen (1966, Farblithografie, 32 × 42,5 cm)

Ausstellungen (mutmaßlich unvollständig)

Einzelausstellungen

1967: Bernburg, Museum im Schloss (mit Heinrich Apel und Helmut Brade) 1971: Bernburg, Museum im Schloss (mit Jochen Aue und Manfred Gabriel) 1973: Dessau, Schloss Georgium („Junge Hallesche Künstler“; mit Hans Rothe und Gerhard Schwarz)

Ausstellungsbeteiligungen

1967/1968, 1972/1973 und 1982/1983: Dresden, VI. Deutsche Kunstausstellung und VII. und IX. Kunstausstellung der DDR 1969, 1974 und 1979: Halle/Saale, Bezirkskunstausstellungen 1976: Karl-Marx-Stadt, Städtische Museen („Jugend und Jugendobjekte im Sozialismus“) 2002/2003: Leuna, Galerie im cCe Kulturhaus Leuna („Fast ein Dutzend Müller von der Burg“)

Literatur

Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 626/627

Weblink

https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&desc=Fritz%20M%C3%BCller&index=obj-all

Einzelnachweise

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