Die Open Industry 4.0 Alliance wurde von mehreren Industrieunternehmen im Jahr 2019 gegründet. Der Verein nach Schweizer RechtStatuten der Alliance, abgerufen am 17. Februar 2023. dient dem Zweck der technischen VernetzungArtikel Ein App-Store für die Industrie: Wie Maschinenbauer und Techfirmen an der Vernetzung arbeiten im Handelsblatt von Axel Höpner, Kevin Knitterscheidt und Christof Kerkmann, erschienen am 22. April 2021, abgerufen am 19. Februar 2023. in und von industriellen Prozessen durch Erhöhung der Interoperabilität.

Ziel, Aufgabe und Arbeitsweise der Organisation Zu den Gründungsmitgliedern der Open Industry 4.0 Alliance gehören die Unternehmen SAP, Endress+Hauser, ifm, Kuka, Beckhoff Automation, Hilscher Gesellschaft für Systemautomation, Multivac und Voith.Siehe z. B. die Meldung von SAP, abgerufen am 18. Februar 2023.

Die Organisation arbeitet im Umfeld der Transformation, die zukünftige Smart Factories ermöglichen soll. In der Umsetzung des Konzeptes Industrie 4.0 geht es darum, offene technische Ökosysteme zu erstellen, in denen Maschinen und Anwendungen miteinander agieren können. Die Vernetzung in der Industrie soll erleichtert und die Verwendung proprietärer Systeme reduziert werden.Siehe das Portal der Hannover-Messe, abgerufen am 17. Februar 2023. Damit geht es auch um die Erhöhung des Automatisierungsgrades in Fertigung und Logistik. In der Organisation wurden technik- sowie branchenbezogene Arbeitsgruppen eingerichtet, z. B. Machine Manufacturing und Intralogistics oder Open Edge Computing und Dataspaces.Siehe die Grafik OI4 Industry & Technology Workgroups zum Download, abgerufen am 19. Februar 2023. Die gewonnenen Erkenntnisse werden zumindest teilweise unentgeltlich in Publikationen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.Mehrere Dateien können heruntergeladen werden. Abgerufen am 18. Februar 2023. Außerdem wird mit Organisationen zusammengearbeitet, die ähnliche Zwecke haben, z. B. ECLASS e.V. oder dem Maschinenbau-Netzwerk der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe.Website der Alliance, abgerufen am 18. Februar 2023.

Die Alliance hat begonnen, aus ihrer Sicht besonders gelungene Projekte mit einem Implementation Award auszuzeichnen. Dieser ging im Jahr 2021 an die niederländische Duurzaamheidzfabriek und im folgenden Jahr an die Unternehmen Gebhardt Intralogistics und Dunkermotoren.Meldung im Portal Automationspraxis, abgerufen am 18. Februar 2023.

Mitglieder Die meisten Mitglieder der Alliance gehören zu den Branchen Maschinenbau, Automatisierung und Electronics. Ehemalige und aktuelle Mitglieder der Open Industry 4.0 Alliance sind neben den Unternehmen, die an der Gründung beteiligt waren: Arburg, Gebhardt Intralogistics Group, Schmidtsche Schack-ARVOS oder Pepperl + Fuchs und weitere.Artikel von Wolfgang Ernhofer im Portal Process am 3. April 2019, abgerufen am 19. Februar 2023.

Weblinks Offizielle Website der Open Industry 4.0 Alliance

Einzelnachweise

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