Archemachos von Euböa () war ein antiker griechischer Lokalhistoriker. Er lebte wohl spätestens im 3. Jahrhundert v. Chr.

Archemachos schrieb in mindestens drei Büchern eine Lokalgeschichte über seine Heimatinsel Euböa (), von der nur sehr geringe Fragmente erhalten blieben.Strabon, Geographika 10, 3, 6, p. 465; Athenaios, Deipnosophistai 6, 264 a; Valerius Harpokration, Lexikon attischer Redner, siehe Kotylaion oros; Plutarch, De Iside et Osiride 27. Der im 2. Jahrhundert v. Chr. lebende griechische Historiker und Grammatiker Apollodor von Athen beutete für die Lokalgeschichte ältere Autoren aus, zu denen auch Archemachos zählte, und Strabon referiert wiederum über Apollodor aus dem Werk des Archemachos über die Kureten. Demzufolge habe dieses wilde antike Volk in Chalkis auf Euböa gesiedelt und seine Männer hätten während des Lelantischen Kriegs mit an der Stirnfront kurz geschorenen Haaren gefochten, damit sie im Nahkampf nicht von ihren Gegnern gefasst werden konnten.Strabon, Geographika 10, 3, 6, p. 465. Außerdem verfasste Archemachos ein ebenfalls verlorenes grammatisches Werk über Metonymie ().Scholion zu Apollonios von Rhodos, Argonautika 4, 262.

Ausgabe der Fragmente Felix Jacoby: Die Fragmente der griechischen Historiker (FGrH), Nr. 424.

Literatur

Anmerkungen

Kategorie:Historiker der Antike Kategorie:Grieche (Antike) Kategorie:Geboren im 4. oder 3. Jahrhundert v. Chr. Kategorie:Gestorben im 4. oder 3. Jahrhundert v. Chr. Kategorie:Mann