Lauri Saag (* 26. Mai 1977) ist ein estnischer Lichenologe und Genetiker. 2017 wurde er mit dem Estnischen Staatspreis für Forschung (Riigi teaduspreemia) ausgezeichnet, seit 2023 ist er zudem Associate Professor für Populationsgenetik beim Estnischen Biozentrum am Institut für Genomik der Universität Tartu. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „“.
Werdegang Saag studierte zwischen 1995 und 2002 Botanik, Ökologie und Mykologie an der Universität Tartu. Seine Masterarbeit schrieb er zu sorediösen Krustenflechten in Estland. Von 2002 bis 2008 promovierte er dort auch über taxonomische und ökologische Probleme der Flechtengattung Lepraria. Seit dieser Zeit ist er auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tartu tätig.
Zu den von ihm beschriebenen Arten zählen Lepraria zeorinica (L. Saag) Kukwa, Lepraria caesioalba var. groenlandica L. Saag sowie Lepraria leuckertiana (Zedda) L. Saag. Saag arbeitet zudem an Forschungsprojekten zur menschlichen Populationsgenetik. Seit 2015 ist er Mitglied der Estnischen Gesellschaft für menschliche Genetik.
Veröffentlichungen (Auswahl)
Einzelnachweise
Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert) Kategorie:Botaniker (21. Jahrhundert) Kategorie:Lichenologe Kategorie:Genetiker Kategorie:Hochschullehrer (Universität Tartu) Kategorie:Este Kategorie:Geboren 1977 Kategorie:Mann