Bruckmühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Furth im Wald im Landkreis Cham des Regierungsbezirks Oberpfalz im Freistaat Bayern.
Geografie Bruckmühle liegt 6 Kilometer südwestlich von Furth im Wald, 1 Kilometer südlich der Staatsstraße 2154 am Bruckmühlbach.
Geschichte Bruckmühle wurde in der Kirchenmatrikel von 1838 als zur Pfarrei Arnschwang gehörig erstmals erwähnt. Von 1867 bis 1946 bestand die Gemeinde Ränkam aus den Gemeindeteilen Bruckmühle, Degelberg, Kühberg, Leinmühle, Ränkam, Rußmühle, Tradt, Waradein und Ziegelhütte. 1946 wurde die Gemeinde Grabitz zerschlagen. Grabitz mit Stieberg und Tradtbauer wurde nach Furth im Wald eingemeindet und Haberseigen kam zur Gemeinde Ränkam. Bei der Gebietsreform in Bayern wurde 1972 die Gemeinde Ränkam mit ihren Gemeindeteilen Bruckmühle, Degelberg, Haberseigen, Kühberg, Leinmühle, Ränkam, Rußmühle, Tradt, Waradein und Ziegelhütte in die Stadt Furth im Wald eingemeindet.
Die Bruckmühle gehörte 1838 zur Pfarrei Arnschwang. 1913 kam Bruckmühle zum Kuratbenefizium Ränkam, Dekanat Cham. 1997 hatte Bruckmühle 3 Katholiken.
Einwohnerentwicklung ab 1838 + 1838–1913 Jahr Einwohner Gebäude 1838 13 1 1861 9 4 1871 9 5 1885 7 2 1900 5 1 1913 8 1
+ 1925–2011 Jahr Einwohner Gebäude 1925 10 2 1950 13 2 1961 8 1 1970 5 k. A. 1987 3 2 2011 0 k. A.
Sehenswürdigkeiten und Tourismus In Bruckmühle, Hausnummer 1, steht eine denkmalgeschützte Hofkapelle (Denkmalnummer D-3-72-126-62). Es handelt sich um einen giebelständigen Satteldachbau mit vorgezogenem Dach, erbaut 1945.
Weblinks
Einzelnachweise Zensus 2011 bei atlas.zensus2011.de. Abgerufen am 29. Mai 2022. Manfred Müller (Hrsg.): Matrikel des Bistums Regensburg. Verlag des Bischöflichen Ordinariats Regensburg, 1997, S. 45 Bruckmühle bei Bayernatlas. Abgerufen am 6. Februar 2023.
Kategorie:Geographie (Furth im Wald) Kategorie:Ort im Landkreis Cham Kategorie:Ersterwähnung 1838