mini|Dorfkirche Drewen. Die evangelische, denkmalgeschützte Dorfkirche Drewen steht in Drewen, einem Ortsteil der Stadt Kyritz im Landkreis Ostprignitz-Ruppin von Brandenburg. Die Kirche gehört zum Pfarrsprengel Kyritz-Land im Kirchenkreis Prignitz der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
Beschreibung mini|Innenraum Dorfkirche Drewen. Die Saalkirche wurde im 13. Jahrhundert aus Feldsteinen erbaut.Gerhard Vinken, u. v. a.: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Brandenburg. 1. Auflage, Hrsg. Georg Dehio - Nachfolge/ Dehio-Vereinigung e.V., Deutscher Kunstverlag, München/ Berlin 2000, S. 245 f. Sie besteht aus einem Langhaus, dessen Satteldach 1472 erneuert wurde, und einem gleich breiten, querrechteckigen Kirchturm im Westen, in dem sich auch ein Portal befindet. Sein oberstes Geschoss beherbergt die Turmuhr und hinter den Klangarkaden den Glockenstuhl. An der Ostwand des Innenraums befindet sich ein Sakramentshaus. Zur Kirchenausstattung gehört ein um 1730 gebauter Kanzelaltar. Die Kanzel mit ihrem polygonalen Korb steht zwischen gewundenen Säulen. Die Orgel stammt aus der Aula des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums Kyritz.Kirchenkreis Prignitz (Hrsg.):
Drewen war ein ehemaliges Gutsdorf,Siehe: Oliver Hermann, Edzard Rust: Drewen, In: Vincenz Czech, Christiane Salge: Herrenhäuser in Brandenburg und der Niederlausitz. Kommentierte Neuausgabe des Ansichtenwerks von Alexander Duncker (1857–1883). Band 1 (Einführung), S. 95 (Originaltext), Band 2 (Katalog). Hrsg. Peter-Michael Hahn, Hellmut Lorenz, Nicolai/Beuermann, Berlin 2000, ISBN 3-87584-024-0, S. 117–118.Vgl. Carsten Boelter, Arnold Körte: Drewen. In: Schlösser und Gärten der Mark. Heft 125, Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark, Hrsg. Sibylle Badstübner-Gröger/Deutsche Gesellschaft, Hendrik Bäßler Verlag, Berlin 2022, ISBN 978-3-910447-07-3. die jeweiligen Besitzer führten das örtliche Kirchenpatronat.,Litho-Drewen., In: Alexander Duncker (Hrsg.): Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der Preußischen Monarchie nebst den königlichen Familien-, Haus-, Fideicommiss- und Schattull-Gütern, nebst begl. Text. Band 7, Selbstverlag Duncker sen., Berlin 1864/1865, Text-Blatt 400. welches Über mehrere Jahrhunderte war dies die Familie von Klitzing, bis 1816. Sie verewigte sich einst mit drei Wappen an der Hauptglocke in Drewen. Ihnen folgte zeitlich, und daran erinnert bis heute eine Gedenkstein, die ebenso uradelige Familie Brandt von Lindau mit Hauptsitz in Schmerwitz im Fläming.Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Deutscher Uradel. 1920. Jahrgang 21, Justus Perthes, Gotha 1919, S. 132–133.
Literatur Paul Eichholz, Friedrich Solger, Willy Spatz: Die Kunstdenkmäler des Kreises Ostprignitz. In: Die Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg. Band I, Heft 2; Hrsg. Brandenburgischer Provinzialverband, Schriftleitung: Georg Büttner, Vossische Buchhandlung/Selbstverlag, Berlin 1907, S. 27 f. Gerhard Vinken, Barbara Rimpel, u. v. a.: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Brandenburg. 2. Auflage, Georg Dehio – Nachfolge/ Dehio-Vereinigung e.V., Deutscher Kunstverlag, Berlin /München 2012, S. 260.
Weblinks
Kirchenkreis (Hrsg.): Drewen
Einzelnachweise
Kategorie:Kirchengebäude in Kyritz Kategorie:Baudenkmal in Kyritz Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Prignitz Kategorie:Gotische Kirche Kategorie:Gotisches Bauwerk in Brandenburg Kategorie:Saalkirche in Brandenburg Kategorie:Feldsteinkirche Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert Kategorie:Kirchengebäude in Europa