Julius August von der Marck (* 1680; † 8. Juli 1753 in Köln) war Gouverneur von Jülich, kaiserlicher Generalfeldzeugmeister, Kommandant der Garde zu PferdGottlob August Jenichen, Ganz neue Zusätze zu dem Lünigischen Staats-Titular-Buche, Band 2, S. 313 und kurpfälzischer geheimer Staatsrat.
Julius August entstammte dem hochadeligen Haus Von der Mark. Seine Eltern waren Franz Anton von der Marck-Schleiden (* 1640/1641; † 21. Juni 1680), Graf von Schleiden, Baron von Lumain und Seraing – ein Enkel von Philipp von der Marck – und dessen Ehefrau Maria Katharina von Wallenrodt (* 1648; † 4. April 1726). Sein Bruder Ludwig Peter (1674–1750) wurde französischer Diplomat.
Er ging zuerst in französische Dienste und wechselte dann in kurpfälzische Dienste. Dort wurde er 1734 Kommandant en Chef der Nieder-Rheinischen und Westfälischen Kreis-Truppen und 1739 Gouverneur der Stadt und des Herzogtums Jülich. Er wurde 1734 Nachfolger des Freiherren Johann Eberhard von der Leyen (1687–1732) als Reichs-General-Feldzeugmeister.Franz Dominicus Häberlin, Vollständiger Entwurf einer politischen Historie des 18. Jahrhunderts enthaltend die Geschichten sowohl aller europäischen Reiche und Staaten überhaupt als auch insbesondere des Teutschen Reichs, S. 610
Er war auch Ritter des St. Huberts-OrdensJährliches genealogisches Hand-Buch, S. 200 und starb unverheiratet am 8. Juli 1753 abends in Köln.
Literatur Neue genealogisch-historische Nachrichten von den vornehmsten Begebenheiten, welche sich an den europäischen Höfen zugetragen, 1753, S. 738 Jean Baptiste Ladvocat, Historisches Hand-Wörterbuch, Band 6, S. 1225 Weblinks Franz Anton von der Marck-Schleiden bei worldhistory.de Stammbaum von der Marck
Einzelnachweise
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