Das Sälischulhaus ist ein Schulgebäude in Schönenwerd, Schweiz. Es steht mit seiner Turnhalle als Kulturgut von regionaler Bedeutung unter Denkmalschutz.

Lage Das Schulgebäude steht auf einem Eckgrundstück an der ansteigenden Schmiedengasse «22» und der abzweigenden Sälistrasse. Das benachbarte Wohnhaus Schmiedengasse «20» und das nordwestlich liegende Stiftsareal stehen ebenfalls unter Denkmalschutz. Die Turnhalle hat die Hausnummer «18», das Schulhaus von 1888, eine Primarschule, die «14». Gegenüber liegen Paul-Gugelmann-Museum in einem Ökonomiegebäude des Stifts und ein Hochstud-Bauernhaus mit der Nummer «41».

Geschichte Schulhaus und Turnhalle wurden 1909 im rasch wachsenden Schönenwerd im Heimatstil errichtet und am 18. Juli eingeweiht. Die Pläne lieferte das bekannte Architekturbüro Pfleghard und Haefeli. Im Zuge einer «Gesamtrestaurierung» erfolgte 1986 die Unterschutzstellung.geo.so.ch: Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Solothurn. Nr. 3334 vom 11. November 1986. (PDF) Bis 1909 fand Turnunterricht im Keller des alten Schulhauses statt. Das Sälischulhaus war eine Bezirksschule mit Sekundar- und Oberschule, die von Schülern aus zwölf umliegenden Gemeinden besucht wurde – 2009 waren es noch sechs Gemeinden. Im Ersten Weltkrieg diente das Gebäude zeitweise als Lazarett.Zum 100-Jahr-Jubiläum des Sälischulhauses. In: Chrone-Zitig Schönenwerd. Nummer 31 (Juni 2009). S. 14–29.

Die Schule dient gegenwärtig der Oberstufe mit allen im Kanton Solothurn vorgesehenen Leistungsstufen (Stand: Januar 2023).schoenenwerd.ch: Bildung in Schönenwerd. (abgerufen am 7. Februar 2023)

Architektur und Denkmalschutz Das dreiflügelige Gebäude ist im Schweizerischen Inventar der Kulturgüter von regionaler Bedeutung (Kategorie B) eingetragen.KGS-Nr.: 11229

Siehe auch Liste der Kulturgüter in Schönenwerd

Belege

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