Ketonhydrate (geminale Diole) sind meist instabile Produkte der Addition von Wasser (Hydratisierung) an ein Keton.H.-D. Jakubke et al. (1999): Lexikon der Chemie. 2. Band (Gest bis Pere), Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 1999, ISBN 3-8274-0380-4, S. 156.
Eigenschaften und Beispiele
mini|170px|Ninhydrin, ein Ketonhydrat
Das Additionsgleichgewicht liegt in der Regel auf der Seite der Reaktanden Wasser und Keton, siehe Erlenmeyer-Regel. Elektronenziehende Substituenten stabilisieren jedoch das Ketonhydrat. Ninhydrin ist ein Beispiel für ein relativ stabiles Ketonhydrat. Ein weiteres Beispiel ist das stark akzeptorsubstituierte Hexafluoraceton, das auch als Hydrat vorliegt.
Einzelnachweise
Kategorie:Stoffgruppe Ketonhydrate