St. Veit ist ein Wohnplatz der Gemeinde Fichtelberg im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).

Geografie St. Veit bildet mit Hüttstadl im Nordosten eine geschlossene Siedlung. Sie liegt am Glaserbach (im Unterlauf Schnaitbach genannt), einem rechten Zufluss der Fichtelnaab; im Westen grenzt der Staatsforst Fichtelberg an.

Geschichte Die Bergwerkbesitzer von „Gottesgab am Fichtelberg“ errichteten 1625 einen neuen Hochofen, der nach dem Bergmannsheiligen Sankt Veit benannt wurde.D. Hermann, H. Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 393.

Mit dem Ersten Gemeindeedikt wurde St. Veit dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt MehlmeiselH. Sturm: Kemnath, S. 319. und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Neubau zugewiesen (1933 in Fichtelberg umbenannt).H. Sturm: Kemnath, S. 336.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1824 1861 1871 1885 1900 Einwohner 37 18 23 64HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1900 wurden diese als „Wohngebäude“ bezeichnet. 8 3 16 Quelle

Religion St. Veit ist römisch-katholisch geprägt und nach Mariä Verkündigung (Fichtelberg) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Fichtelberg, Oberfranken) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Bayreuth Kategorie:Erbaut in den 1620er Jahren