Hüttstadl ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Fichtelberg im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Hüttstadl liegt in der Gemarkung Fichtelberg.
Geografie Das Dorf Hüttstadl bildet mit der Einöde Hüttstadl im Osten und St. Veit im Südwesten eine geschlossene Siedlung. Sie liegt am Glaserbach (im Unterlauf Schnaitbach genannt), einem rechten Zufluss der Fichtelnaab; im Westen grenzt der Staatsforst Fichtelberg an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Oberlind zur Staatsstraße 2181 (1,8 km nordöstlich).
Geschichte Der Ort wurde im Jahr 1514 als „Hutstettl, Öde an dem Schottenbühl“ erstmals schriftlich erwähnt.D. Hermann, H. Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 303. 1596 bestand „Hitzstettlein“ aus zwei Gütern. Das Hochgericht stand dem Kurfürstlichen Landrichteramt Waldeck-Kemnath zu. 1690 wurde der Ort dem Bergamt Fichtelberg weitestgehend einverleibt, lediglich ein Häusel verblieb dem Landgericht. 1792 unterstanden dem Bergamt drei Untertanen mit insgesamt 3 Hoffuß. Außerdem gab es zwei landsässische Anwesen der Gutherrschaft Ebnath. Sie hatten bzw. Hoffuß.H. Sturm: Kemnath, S. 216.
Mit dem Ersten Gemeindeedikt wurde Hüttstadl dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt MehlmeiselH. Sturm: Kemnath, S. 319. und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Neubau zugewiesen (1933 in Fichtelberg umbenannt).H. Sturm: Kemnath, S. 336. Ein kleiner Teil gehörte zur zugleich gebildeten Ruralgemeinde Mehelmeisel.H. Sturm: Kemnath, S. 335.
Baudenkmäler Bildstock
Einwohnerentwicklung von Hüttstadl mit St. Veit Jahr 1818 1824 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 41 104 148 105 100 46 130 115 100 116 102HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 wurden diese als „Wohngebäude“ bezeichnet. 12 13 5 19 19 23 98Quelle
Religion Hüttstadl ist römisch-katholisch geprägt und nach Mariä Verkündigung (Fichtelberg) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Bayreuth Kategorie:Geographie (Fichtelberg, Oberfranken) Kategorie:Ersterwähnung 1514