mini|hochkant|Wilhelm Keck Wilhelm Keck (* 7. Juli 1841 in Kniestedt; † 20. Juli 1900 in Hannover) war ein deutscher Ingenieur und Hochschullehrer.
Leben Keck begann seine Laufbahn 1865 als Maschineningenieur bei der Eisenbahnmaschinen-Inspektion in Göttingen. Drei Jahre später wechselte er ins Zentralbüro der Hamburg-Venloer Bahn in Osnabrück, bevor er 1870 Lehrer der Mechanik an der Polytechnischen Schule Hannover wurde. Hier lehrte er allgemeine Mechanik und Ingenieur-Mechanik, einschließlich der graphischen Statik für alle Abteilungen. 1873 wurde ihm das Prädikat Professor verliehen, 1895 wurde er zum Geheimen Regierungsrat ernannt.
Schriften Über die Ermittlung der Spannungen in Fachwerksträgern mit Hülfe der graphischen Statik nach Culmann’s „Graphischer Statik“ (Zürich 1866). In: Zeitschrift des Architecten- und Ingenieur-Vereins zu Hannover, Jahrgang 1871. Vorträge über Elasticitätslehre als Grundlage für die Festigkeits-Berechnung der Bauwerke. 2 Bände, Helwing, Hannover 1892 und 1893. (mehrere weitere Auflagen) Vorträge über Mechanik als Grundlage für das Bau- und Maschinenwesen. 2 Bände, Helwing, Hannover 1896 und 1897. (mehrere weitere Auflagen) Band 1: Mechanik starrer Körper (1896) Band 2: Mechanik elastisch-fester und flüssiger Körper (1897) (Digitalisat)
Literatur Paul Trommsdorff: Der Lehrkörper der Technischen Hochschule Hannover 1831–1931. Hannover 1931, S. 14. Alfred Birk: Keck, Wilhelm. In: Anton Bettelheim (Hrsg.): Biographisches Jahrbuch und Deutscher Nekrolog. Band 5. Reimer, Berlin 1903, Seite 185–186 (Digitalisat).
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