Maximilian Keller, auch Max Keller (* 25. August 1880 in Tübingen; † 13. Dezember 1959 in Dresden), war ein deutscher Kunstmaler.
Leben und Wirken Nach dem Schulbesuch studierte er zunächst Philosophie und wechselte 1907 an die private Malschule von Heinrich Knirr in München, wo er bis 1909 blieb. Danach ging er an die Akademie der Bildenden Künste München zu Franz von Stuck. Nach einigen Jahren in Paris ließ sich Keller dauerhaft in Dresden nieder.Julius Baum: Die Stuttgarter Kunst der Gegenwart, 1913, S. 184. Neben Landschaften malte er auch Porträt. Zu seinen bekanntesten Werken, die meist warm und durchleuchtet sind, zählt das Gemälde des württembergischen Präsidenten Wilhelm Bazille im Amtssitz des Staatsministeriums Baden-Württemberg, der Villa Reitzenstein in Stuttgart.
1937 stellte er im Rahmen der Gaukulturwoche 1937 u. a. sein Gemälde Nordische Siedlung aus.In: Der Freiheitskampf vom 10. Oktober 1937, S. 13.
Er starb 1959 und wurde auf dem Waldfriedhof Weißer Hirsch in Dresden beigesetzt.
Literatur Hans Gerhard: Maximilian Keller. In: Deutsche Welt: Monatshefte des Volksbundes für das Deutschtum, 1932, S. 384ff. Sächsische Malerei im Aufbruch. Fünf Bilder und fünf Namen als Beispiele vielgestaltigen Schaffens. In: Der Freiheitskampf vom 10. Oktober 1937, S. 13. Horst Ludwig: Münchner Maler im 19. Jahrhundert, Band 5, 1981, S. 454.
Weblinks Eintrag in der Deutschen Biographie Eintrag bei artprice.com
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Dresden) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1880 Kategorie:Gestorben 1959 Kategorie:Mann