mini|Florian von Manteuffel (2025) Florian Baron von Manteuffel genannt Szoege (* 1973 in München) ist ein deutsch-schweizerischer Schauspieler und Hörspielsprecher.

Leben und künstlerische Karriere Florian von Manteuffel ist der Sohn der Schauspielerin Maya Speth und des Schauspielers Felix von Manteuffel.

Von Manteuffel studierte nach einer Ausbildung zum Steinmetz und Bildhauer von 1999 bis 2001 Schauspiel an der Schauspiel München., abgerufen am 20. Dezember 2025 Ab 2002 arbeitete er am Theater Bielefeld, ab 2005 am Staatsschauspiel Stuttgart, ab 2013 am Schauspielhaus Wien und ab 2015 am Theater Basel. An diesen Theatern arbeitete er mit zahlreichen namhaften Regisseurinnen und Regisseuren zusammen, u. a. mit René Pollesch, Volker Lösch, Sebastian Baumgarten, Stephan Rottkamp, Karin Henkel, Claudia Bauer, Schorsch Kamerun, Simon Stone, Julia Hölscher, Robert Icke, Mateja Koležnik und Ulrich Rasche. Seit der Spielzeit 2019/20 ist er festes Ensemblemitglied am Residenztheater München (Bayerisches Staatsschauspiel).

Florian von Manteuffel lebt in München.

Hörspiele (Auswahl) 2012: von Rainer Schildberger: Nervenkostüm – Regie: Alexander Schuhmacher

Filmographie (Auswahl) 1981: Frohes Fest 1998: Die Ehrabschneider 2002: Wunderbare Tage 2010: Ein Praktikant fürs Leben 2017: Drei Schwestern (als Herbert). Nach Anton Pawlowitsch Tschechow. Inszenierung: Simon Stone (3sat-Fernsehaufzeichnung der Uraufführungsinszenierung vom Theater Basel) 2018: Fake Fiction 2021: Tatort: Dreams 2022: Völlig meschugge?! – Der gefallene Stern 2025: München Mord: Eine echte Täuschung (Fernsehreihe)

Theater (Auswahl) Schauspielhaus Wien 2013: Princip - Dieses Grab ist mir zu klein (als Auftraggeber). Von Biljana Srbljanović. Inszenierung: Michał Zadara 2015: Johnny Breitwieser (als Schödl, sein Mörder). Von Thomas Arzt und Jherek Bischoff (Komposition). Inszenierung: Alexander Charim

Theater Basel 2015: Kinder der Sonne (als Roman). Von Maxim Gorki. Inszenierung: Nora Schlocker 2015: Edward II. - Die Liebe bin ich (als Peer #1). Von Ewald Palmetshofer nach Christopher Marlowe. Inszenierung: Nora Schlocker (Koproduktion mit dem Schauspielhaus Wien und den Wiener Festwochen) 2015: Schlafgänger (Ensemble). Nach dem Roman von Dorothee Elmiger. Inszenierung: Julia Hölscher 2016: Der Menschen Feind (als Alceste). Von PeterLicht nach Molière. Inszenierung: Claudia Bauer 2016: Was ihr wollt (als Sir Toby Rülps). Von William Shakespeare. Inszenierung: Julia Hölscher 2016: Urfaust (als Wagner / Lustiger Geselle in Auerbachs Keller). Von Johann Wolfgang von Goethe. Inszenierung: Nora Schlocker 2016: Drei Schwestern (als Herbert). Nach Anton Pawlowitsch Tschechow. Inszenierung: Simon Stone 2017: Klub Roter Oktober - Sehen ist gut zu denken (Ensemble). Von Joël László. Inszenierung: Calle Fuhr 2017: Klub Roter Oktober - Gorki & Bunin. Lesung nach Maxim Gorki und Iwan Alexejewitsch Bunin 2018: Tartuffe oder das Schwein der Weisen (als Orgon). Von PeterLicht nach Molière. Inszenierung: Claudia Bauer 2018: Romulus der Grosse (als Tullius Rotundus / Mares, Minister). Von Friedrich Dürrenmatt. Inszenierung: Franz-Xaver Mayr 2019: Yerma (als Juan). Von Federico García Lorca. Inszenierung: Mateja Koležnik 2019: Hexenjagd (als John Proctor). Von Arthur Miller. Inszenierung: Robert Icke

Residenztheater München 2019: Die Verlorenen (als Harald). Von Ewald Palmetshofer. Inszenierung: Nora Schlocker 2019: Drei Schwestern (als Herbert). Nach Anton Pawlowitsch Tschechow. Inszenierung: Simon Stone (Übernahme der Uraufführungsinszenierung vom Theater Basel) 2019: Amphitryon (als Amphitryon). Nach Heinrich von Kleist. Inszenierung: Julia Hölscher 2019: Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft (als Argan). Von PeterLicht nach Molière. Inszenierung: Claudia Bauer 2020: Dantons Tod (als Danton). Nach Georg Büchner. Inszenierung: Sebastian Baumgarten 2020: Tagebuch eines geschlossenen Theaters #21 und #146 2021: Cyrano de Bergerac (als Cyrano – Einsamkeit A). nach Edmond Rostand in einer Bearbeitung für zwei Einsamkeiten von Federico Bellini und Antonio Latella 2022: Hamlet (als Reynaldo/Rosencrantz). Nach William Shakespeare. Inszenierung: Robert Borgmann 2022: Valentiniade. Sportliches Singspiel mit allen Mitteln. Von und nach Karl Valentin und mit Texten von Michel Decar. Inszenierung: Claudia Bauer 2022: Die Spiele müssen weiter gehen - München 1972 (Div. Rollen). Von Regine Dura. Inszenierung: Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura 2022: Tartuffe oder das Schwein der Weisen (als Orgon). Von PeterLicht nach Molière. Inszenierung: Claudia Bauer (Übernahme vom Theater Basel) 2023: Erfolg (als Dr. Otto Klenk). Nach Lion Feuchtwanger – bearbeitet von Barbara Sommer und Stefan Bachmann. Inszenierung: Stefan Bachmann 2023: Peer Gynt (als Peer Gynt, Aases Sohn / Vater des Bräutigams / Eine Stimme im Dunkeln). Nach Henrik Ibsen. Inszenierung: Sebastian Baumgarten 2024: Moby Dick (als Walfänger / Kapitän der „Samuel Enderby“). Inszenierung: Stefan Pucher 2024: Das Schloss. Nach Franz Kafka. Inszenierung: Karin Henkel 2024: Ein Sommernachtstraum (als Klaus Zettel). Nach William Shakespeare. Inszenierung: Stephan Kimmig 2024: Sommernacht. Alpen. Traum – Shakespeare für Kinder. Inszenierung Demjan Duran 2025: Warten auf Godot (als Wladimir). Von Samuel Beckett. Inszenierung: Claudia Bauer 2025: Gschichtn vom Brandner Kaspar (als Boandlkramer). Volksstück von Franz Xaver Kroetz frei nach Motiven von Franz von Kobell. Inszenierung: Philipp Stölzl 2026: Automatenbüfett (als Adam). Von Anna Gmeyner. Inszenierung: Elsa-Sophie Jach 2026: Ödipus (als Ödipus). Von Robert Icke nach Sophokles. Inszenierung: Robert Icke

Ehrungen und Auszeichnungen 2017: Einladung zum Berliner Theatertreffen mit Ensemble für Drei Schwestern (Theater Basel) 2017: Einladung zum Schweizer Theatertreffen mit Ensemble für Drei Schwestern (Theater Basel) 2017: Stück des Jahres (Theater heute) mit Ensemble für Drei Schwestern (Theater Basel) 2017: Nominierung für Nestroy-Theaterpreis für Drei Schwestern (Theater Basel) als beste Aufführung im deutschsprachigen Raum 2026: Nominierung für den Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e.V. für herausragende künstlerische Leistung

Weblinks

Florian von Manteuffel bei castforward.de Florian von Manteuffel beim Residenztheater München Florian von Manteuffel bei der Agentur Baumbauer Actors

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Florian Kategorie:Deutscher Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1973 Kategorie:Mann