Draisenfeld ist ein Gemeindeteil von Seybothenreuth im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Draisenfeld liegt in der Gemarkung Seybothenreuth.

Geografie Das Dorf liegt am Laimbach, einem rechten Oberlauf der Ölschnitz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt an der Petzelmühle vorbei nach Wallenbrunn (1,7 km östlich) bzw. nach Birk (1,4 km südlich).

Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Draisenfeld aus 12 Anwesen (3 Halbhöfe, 1 Drittelhof, 1 Viertelhof, 1 Sölde, 5 Güter, 1 Gut mit Zapfenschenkgerechtigkeit). Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft wurde sowohl vom Hofkastenamt Bayreuth als auch vom Kloster Speinshart beansprucht. Alleiniger Grundherr war das Kloster Speinshart.R. Winkler: Bayreuth, S. 351.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Draisenfeld dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Seybothenreuth zugewiesen. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Draisenfeld. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Weidenberg zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 erfolgte die Eingemeindung nach Seybothenreuth.R. Winkler: Bayreuth, S. 484.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 84 101 102 101 89 83 95 58 57 61HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 13 12 12 12 12 12 12Quelle

Religion Draisenfeld ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Veronika (Birk) gepfarrt.

Persönlichkeiten Konrad Höreth (1905–1973), höherer Beamter in der Zeit des Nationalsozialismus und Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront, geboren in Draisenfeld

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Bayreuth Kategorie:Geographie (Seybothenreuth) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bayreuth) Kategorie:Gemeindegründung 1812 Kategorie:Gemeindeauflösung 1818