Fenkensees ist ein Gemeindeteil von Seybothenreuth im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Fenkensees liegt in der Gemarkung Seybothenreuth.
Geografie Das Dorf liegt nördlich des Seybothenreuther Forsts in der Talsenke des dort entspringenden Mühlbachs, eines linken Zuflusses des Rostinggrabens. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Döberschütz zur Staatsstraße 2463 (2 km nordöstlich) bzw. nach Seybothenreuth (1,9 km südwestlich).
Geschichte Der Ort wurde 1398 als „Fenkengeseß“ erstmals urkundlich erwähnt.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Fenkensees aus 8 Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Hofkastenamt Bayreuth. Grundherren waren das Hofkastenamt Bayreuth (3 Höfe, 2 Halbhöfe), das Amt Weidenberg (2 Halbhöfe) und das Gotteshaus Birk (1 Halbhöflein).R. Winkler: Bayreuth, S. 355.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Fenkensees dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Seybothenreuth zugewiesen. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Fenkensees. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Weidenberg zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Bayreuth. In der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterstand ein Anwesen bis 1819 dem Patrimonialgericht Birk. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 erfolgte die Eingemeindung nach Seybothenreuth.R. Winkler: Bayreuth, S. 484.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2020Einwohner 64 91 91 85 87 81 112 78 73 67 72HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 9 11 10 11 11 13 16 Quelle
Religion Fenkensees ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Michael (Weidenberg) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Bayreuth Kategorie:Geographie (Seybothenreuth) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bayreuth) Kategorie:Gemeindegründung 1812 Kategorie:Gemeindeauflösung 1818 Kategorie:Ersterwähnung 1398