In der Liste der Kulturdenkmale in Rottweil sind alle Bau- und Kunstdenkmale der Stadt Rottweil und ihrer Teilorte verzeichnet, die im „Verzeichnis der unbeweglichen Bau- und Kunstdenkmale und der zu prüfenden Objekte“Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg - Verzeichnis der unbeweglichen Bau- und Kunstdenkmale und der zu prüfenden Objekte; Regierungsbezirk Freiburg, Landkreis Rottweil, Gemeinde Rottweil des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg verzeichnet sind.
Diese Liste ist nicht rechtsverbindlich. Eine rechtsverbindliche Auskunft ist lediglich auf Anfrage bei der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Rottweil erhältlich.Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese kann über die zuständigen Behörden eingesehen werden. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Eine verbindliche Auskunft erteilt das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
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Eisenbahnlinie Obere Neckarbahn Bahnhof Rottweil (Bahnhof 1, 4, 10, 27) mit Empfangsgebäude bei Km 123,2, Güterschuppen, Lokomotiv-Werkstätte und Wagenwerkstatt, Bahnwärterhaus. Um 1865–68 mit dem Bau der am 23. Juli 1868 eröffneten Teilstrecke Talhausen–Rottweil der ab 1869 nach Tuttlingen weiterführenden Oberen Neckarbahn im Auftrag der Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen entstandene Bahnhofsanlage. Oktober 1866 Ausschreibung der Hochbau-Arbeiten für die Bahnhofsbauten durch Ingenieur Schneck vom Königlichen Eisenbahn-Hochbauamt Rottweil. Zum bauzeitlichen Gebäudebestand gehörten u. a. das Empfangsgebäude, ein Güterschuppen, zwei Lokomotivremisen sowie die Reparaturwerkstätte für Lokomotiven und Wagen (ab 1922 Bahnbetriebswerk [Bw] Rottweil).
Für die Sicherung des Bahnbetriebs plante die Königliche Bauinspektion Rottweil der württembergischen Staatseisenbahnverwaltung 1903 zwei Stellwerksgebäude in vereinheitlichter Typenbauweise der Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen mit mechanischen Stellwerksanlagen (beide abgegangen); das große, zweigeschossige Stellwerksgebäude „I“ westlich des Empfangsgebäudes und die kleine, eingeschossige Stellwerksbude „III“ südlich der Lokomotiv-Werkstätte. Ab 1934 wurden die Bahnanlagen in R. durch das Reichsbahn-Neubauamt Horb und das 1927 gegründte Reichsbahn-Neubauamt Tuttlingen mit Baubüro in R. ausgebaut. Für den im Abschnitt Horb-Rottweil bis in den Zweiten Weltkrieg betriebenen Ausbau zur zweigleisigen Hauptbahn waren umfangreiche Änderungen an den Wegen und Wasserläufen zwischen Bernburg-Tunnel und Au-Tunnel nötig. Im Bereich der Bahnhofsanlage musste 1935 der Neckar kanalisiert werden. Außerdem entstanden zwei moderne, architektonisch unterschiedlich gestaltete Betriebsgebäude mit elektromechanischen Stellwerksanlagen (beide abgegangen); das 1934 vom Hochbaubüro der Reichsbahndirektion Stuttgart geplante neue Stellwerksgebäude „I“ beim Ablaufberg am westlichen Bahnhofskopf (ausgeführt vor 1940) und das neue Stellwerksgebäude „III“ mit elektromechanischer Stellwerksanlage der Bauart S&H 1912 neben der Neckarbrücke im östlichen Bahnhofsbereich. Diese zwei großen Stellwerksgebäude der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft wurden durch das 1977 von der Bundesbahndirektion Stuttgart in Betrieb genommene Zentralstellwerk „Rf“ (bei Bahnhofstraße 1) ersetzt, welches seit 1979 auch die Stellwerke der Betriebsstellen zwischen Neckarhausen bei Horb und Wurmlingen fernsteuert. Mit den nicht erhaltenen Stellwerken in R. vergleichbar sind die überlieferten Stellwerksgebäude in Horb (um 1926) und Eutingen im Gäu (um 1933).
Siehe auch Hauptliste: Liste der Kulturdenkmale in Baden-Württemberg
Literatur
Weblinks
Anmerkungen
Einzelnachweise
! Kulturdenkmale Rottweil Rottweil