mini|Allie X Allie X, bürgerlich Alexandra Ashley Hughes, (* 31. Juli 1985 in Oakville, Ontario) ist eine kanadische Singer-Songwriterin und bildende Künstlerin.

Leben

Kindheit und Jugend Alexandra Ashley Hughes wurde am 31. Juli 1985 in Oakville, Ontario geboren. Ihre Familie ist britischer Abstammung. Sie wuchs in Toronto und Michigan auf.

Sie besuchte die Etobicoke School of the Arts, dann studierte sie klassisches Klavier an der Interlochen Arts Academy in Michigan und graduierte aus dem Sheridan College’s Musical Theatre Performance Programm. Sie studierte auch Musiktheater.

Künstlerische Karriere Sie begann ihre Karriere in der Mitte der 2000er Jahre als Indie-Pop-Künstlerin in Toronto, spielte in lokalen Bands, schrieb und nahm eine Handvoll selbstveröffentlichter Alben auf.

Nach dem Umzug nach Los Angeles, Kalifornien in 2013, begann sie mit den Produzenten Cirkut und Billboard zu arbeiten und erreichte Erfolge mit ihrem ersten Single „Catch“, die sie unter dem Namen Allie X veröffentlicht hatte. Catch landete auf dem 55. Platz in den inoffiziellen Canadian Hot 100 und bekam positive Kritiken. Das Lied wurde bekannt, nach dem Katy Perry es als ihr „spring jam“ in den sozialen Medien genannt hatte.

Hughes veröffentlichte ihre erste EP CollXtion I 2015, gefolgt von ihrem Studio-Album CollXtion II 2017 und der EP Super Sunset 2018. 2019 veröffentlichte sie die analoge Version von Super Sunset. Ihr zweites Studio-Album Cape God wurde am 21. Februar 2020 veröffentlicht. Das Album basiert auf einer Dokumentation über den Drogenhandel in Cape Cod.

Stil und Image Allie Xs musikalischer Stil ist vom modernen Synthiepop im Stile von Chvrches und The Knife geprägt. Ihr Gesangsstil ist in Sopran gehalten. Als musikalische Einflüsse bezeichnet sie unter anderem ABBA, Arthur Russell, Björk, Kate Bush, Cyndi Lauper, Annie Lennox, Lady Gaga und Kanye West. Des Weiteren bezeichnete sie den Schriftsteller Haruki Murakami und den Filmemacher Stanley Kubrick als großen Einfluss.

Ihr Image ist bewusst etwas geheimnisvoll gehalten. Dies drückt sich unter anderem in dem „X“ in ihrem Künstlernamen aus. Außerdem gibt die Musikerin nur ungern etwas privates preis. In der Öffentlichkeit lässt sie sich meist nur mit Sonnenbrille ablichten.

Diskografie

Alben 2017: CollXtion II (Twin Music/Sony Music Canada) 2020: Cape God (Twin Music/Sony Music Canada) 2024: Girl with No Face (Twin Music/Sony Music Canada)

Kompilationen 2021: CollXtion I + I (LP, Twin Music)

Livealben 2019: Garage Gigs Live (digitales Album, Twin Music) 2021: Cape God (The Digital Concert) (digitales Album, Twin Music)

Demoalben 2006: Waiting for the Prize (Eigenproduktion) 2008: Ladies and Gentleman (Eigenproduktion)

EPs 2010: Allie Hughes (Eigenproduktion) 2015: CollXtion I (Universal Music) 2015: Catch EP (Twin Music) 2017: CollXtion II: Ʉnsolved (Twin Music) 2018: Super Sunset (Twin Music) 2019: Super Sunset (Analog)

Singles 2012: I Will Love You More 2014: Catch 2014: Prime 2014: Bitch 2015: Never Enough 2016: Too Much to Dream 2016: Purge 2016: All the Rage 2016: Old Habits Die Hard 2016: That’s So Us 2016: Misbelieving 2016: Alexandra 2017: Paper Love 2017: Need You (feat. Valley Girl) 2017: Casanova 2018: Focus 2018: No So Bad in LA 2018: Science 2018: Little Things 2018: Girl of the Year 2018: Last Xmas 2019: Fresh Laundry 2019: Rings a Bell 2019: Regulars 2019: Love Me Wrong (mit Troye Sivan) 2020: Devil I Know 2020: Super Duper Party People 2020: Downtown (2020) (mit Della Casa) 2021: Glam! 2021: Anchor

Gastbeiträge 2020: Vicetone – Shadow 2021: Violet Chachki – Mistress Violet

Weblinks

Offizielle Website

Einzelnachweise

Kategorie:Person (Oakville, Ontario) Kategorie:LGBT-Aktivist (Kanada) Kategorie:Singer-Songwriter Kategorie:Kanadier Kategorie:Geboren 1985 Kategorie:Frau