Mein Onkel Lubo ist ein Dokumentarfilm von Nikola Boshnakov, Jacky Stoev, Tony Stoev und Ray van Zeschau, der am 6. Januar 2023 im Filmtheater Schauburg (Dresden) uraufgeführt wurde.

Handlung

Die Doku erzählt die Geschichte des 2016 verstorbenen bulgarischen Malers und Graphikers Ljuben Stoev, der Anfang der 1960er Jahre an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Lea Grundig studierte und dessen Neffe, der Künstler Ray van Zeschau, nun seine Atelierwohnung in Sofia geerbt hat, um diese zu verkaufen. Ray fliegt nach Sofia und entdeckt bei der intensiven Auseinandersetzung mit der mit Kunst gefüllten Wohnung und der bulgarischen Hauptstadt einen neuen tieferen Zugang zu seinem Onkel, seiner Kunst und dem seit der Wende im Postsozialismus feststeckenden ärmsten Land der EU, dessen gesellschaftliche Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft. Ray begibt sich in die Fußstapfen seines Onkels, verkauft die Wohnung und feiert ein letztes Mal in seiner Wohnung mit alten Freunden den Geburtstag seines Onkels, bringt die Kunst zurück an den Ort, wo alles begann, und erfüllt, wenn auch posthum, den größten Wunsch seines Onkels, noch einmal in Dresden ausstellen zu können.

Produktion

Der Film wurde durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien gefördert.

Veröffentlichung Nach seiner Erstaufführung am 6. Januar 2023 im Filmtheater Schaumburg in Dresden war der Film am 23. März 2023 im Wettbewerb des 27. Sofia International Film Festival zu sehen.

Weblinks DER BULGARISCHE BLICK - Interview mit Ray van Zeschau über den Film »Mein Onkel Lubo« - SAX Das Dresdner Stadtmagazin Trailer

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2023 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Bulgarischer Film Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Filmbiografie über Künstler Kategorie:Bulgarisch-deutsche Beziehungen