ist eine ehemalige Goldgräberstadt in der Region auf der Südinsel von Neuseeland.
Geographie liegt am Ende des Tals des s, 17 km nordöstlich von , Der Ort ist im Norden und Osten von bis zu hohen Bergen umgeben, die im östlichen Bereich Teil der sind. Über die südlich liegende Siedlung ist der Ort mit dem verbunden.
Bevölkerung Beim Zensus 2013 wurden 2445 Einwohner gezählt, was einen Anstieg der Einwohnerzahl gegenüber 2006 um 13,7 % bedeutet.
Geschichte Zwei Jahre nachdem sich die ersten europäischen Siedler mit ihren Farmen in der -Region niederließen, wurde das erste Gold in der Nähe von gefunden. 1862 fand , ein Schafscherer, Gold im . Die Nachricht verbreitete sich schnell im Land und zog zahlreiche Goldgräber an. Innerhalb einiger Wochen wuchs der Ort auf rund 1500 Einwohner an. Ein Jahr später erlitt der Goldbergbau des Ortes jedoch einen herben Rückschlag, als zahlreiche Goldsucher in den Fluten eines verheerenden Hochwassers ums Leben kamen. Die Stadt wurde anschließend mit solideren Häusern an den Ufern des Flusses wieder aufgebaut. Insgesamt gab es während des Goldrausches in , zu dem auch zählte, 80 Goldfelder, die jedoch innerhalb eines Jahrzehnts nach deren Ausbeutung wieder verschwanden.
Am westlichen Ostrand von befand sich die sogenannte „Chinesensiedlung“. Um 1870 kamen viele Chinesen in die Gegend, um in den Schluchten von und nach Gold zu suchen. Trotz oder auch wegen ihres Fleißes gab es viele Reibereien mit den Weißen. Deshalb mussten die Chinesen außerhalb der Siedlung leben. Einige kleine Stein- und Lehmziegelhütten sind inzwischen restauriert.
Während des Höhepunkts des Goldfiebers stieg die Einwohnerzahl auf über 7000. Die geschäftige Stadt wurde zum Mittelpunkt einer größeren Gemeinde, die die neuen Orte , und (heute nur noch Geister-Städte) umfasste. Nach dem Goldrausch nahm die Einwohnerzahl rapide ab.
Von 1996 bis 2001 erlebte der Ort einen Bevölkerungszuwachs von über 18 %, was in der Stadt einen neuen Bauboom auslöste, der aber durch strikte Verbote und Einschränkungen in Grenzen gehalten wird, um das historische Erscheinungsbild zu erhalten.
Tourismus Viele alte historische Bergmannshäuser, Geschäfte und Restaurants sind in den letzten Jahren für den Tourismus restauriert worden. Das ehemalige Gebäude der beherbergt heute eine Zweigstelle des . Das Museum beschäftigt sich mit der Geschichte der Gebiete rund um den , u. a. mit der Darstellung zum Thema Goldgewinnung. Am kann man mit ausgeliehenen Pfannen selbst sein Glück beim Goldwaschen versuchen.
Etwa 16 km nordöstlich der Stadt befindet sich der BH-Zaun von Cardrona.
Baudenkmale Die örtliche Freimaurerloge wurde vom als Baudenkmal anerkannt. Ebenso sind die Reste der aus den Zeiten des Goldrausches stammenden Chinesensiedlung unter Denkmalschutz gestellt.
Persönlichkeiten Anna Leat (* 2001), Fußballspielerin
Siehe auch Liste der Baudenkmale in Arrowtown
Bilder
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Region Otago