Die Sonderschule „Hans Marchwitza“ des ZK der SED war eine 1973 gegründete Ausbildungsstätte für Kulturpolitiker in der DDR. Der Betrieb wurde 1990 eingestellt.
Geschichte Die Sonderschule der SED wurde Anfang der 1970er Jahre im Woltersdorfer Ortsteil Stolp am Kalksee errichtet. Die Sonderschule „Hans Marchwitza“ wurde am 12. März 1973 in Anwesenheit der Witwe von Hans Marchwitza und des Kulturministers Hoffmann eröffnet.Neues Deutschland vom 14. März 1973 Während der Friedlichen Revolution wurden die Akten der Sonderschule sichergestellt und lagern heute im Bundesarchiv.
Aufgaben Die SED-Sonderschule diente der Ausbildung von Kulturpolitikern in der DDR. Sie bot Weiterbildungs-, Sonder-, Fernstudien- und Lehrgänge für Kultur- und Kunstschaffende, Kulturattachés an.
Mitarbeiter Gerd Rossow, Leiter seit der Gründung
Quellen Sonderschule des Zentralkomitees „Hans Marchwitza“ in Woltersdorf
Literatur Gerd Dietrich, Kulturgeschichte der DDR, 3 Bände, 2018.
Einzelnachweise
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