August Ewald (Pseudonym Paul Paquita; 1887–nach 1933) war ein deutscher Dichter und Gymnasiallehrer.
Leben Über sein Leben sind nur wenige Angaben bekannt. Er lebte um 1912 in Berlin und hatte Kontakte zur jungen expressionistischen Schriftstellerszene. Um 1919 war er in Prag. In den 1920er und frühen 1930er Jahren war er Gymnasiallehrer. Von 1946 ist die letzte Veröffentlichung bekannt.
Veröffentlichungen August Ewald veröffentlichte zuerst expressionistische Gedichte in verschiedenen Literaturzeitschriften, wie Horen, Die weißen Blätter, und in Anthologien mit dem Pseudonym Paul Paquita (1912–1919). Seit 1928 verfasste er einige Übersichtswerke zur zeitgenössischen Literatur.
Bücher Entelechieen, Meyer, (Berlin-)Wilmersdorf, 1913, Gedichte Politik und Dichtung, B. G. Teubner, Leipzig, 1928 Idee und Liebe. Studien in Dichtung und Kunst, Müller & Kiepenheuer, Potsdam 1932 Zeitgenössische Dramatiker, Velhagen & Clasing, Bielefeld, 1933 Moderne Prosa. 3. Folge, Schöningh, Paderborn, 1933 Proben dichterischer Prosa. Ein lyrisches Lesebuch, 2. und 3. Auflage, Aschendorff, Münster (Westf.), 1946
Literatur Eberhard Müller: Paul Paquita. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Band 11. 1982. Paul Raabe: Repertorium der Autoren und Bücher des literarischen Expressionismus. 1982
Weblinks Texte von August Ewald Kallias, Deutsches Literatur-Archiv Marbach
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