mini|links|Plan von Neisse und Umgebung von 1807 Górna Wieś (deutsch: Ober Neuland, auch Ober-Neuland) ist ein Stadtteil der kreisfreien Stadt Nysa (Neisse) in der Woiwodschaft Opole in Polen.

Geographie Górna Wieś liegt etwa drei Kilometer südlich von Nysa in der Schlesischen Tiefebene. Nachbarorte von Górna Wieś sind im Norden die Stadt Nysa (Neisse), im Osten Górna Wieś (Mittel Neuland) und im Westen Zamłynie (Neumühl).

Geschichte mini|Kirche Unsere Liebe Frau der Schmerzen Nach der Neugliederung der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Ober Neuland ab 1816 zum Landkreis Neisse, mit dem sie bis 1945 verbunden blieb. 1845 teilte sich der Ort in die Ortsteile Karlshof (auch Carlshof oder Jesuitenhof) und Wellenhof. Karlshof zählte 37 Häuser und 260 Einwohner, davon vier evangelisch. Wellenhof zählte im gleichen Jahr 36 Häuser und 266 katholische Einwohner.Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 439. 1865 wurden für Karlshof zwei Gärtner- und 35 Häuslerstellen gezählt, für Wellenhof neun Gärtner- und 25 Häuslerstellen. Eingeschult waren die Schulkinder nach Neisse.Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865, S. 985 1874 wurde der Amtsbezirk Neuland gebildet, dem die Landgemeinden Altstadt-Neuland, Carlshof, Conradsdorf, Kupferhammer, Mittel Neuland, Pfarrtheilig Neuland und Wellenhof sowie die Gutsbezirke Carlshof, Mittel Neuland, Schäferei und Wellenhof und Wellenhof-Kolonie eingegliedert wurden.Amtsbezirk Neuland 1886 wurde im Ortsteil Karshof eine Schule eingerichtet.Geschichte und Beschreibung von Neuland - wiki.genealogy.net

1921 wurde Ober Neuland in die Stadt Neisse eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten Die Römisch-katholische Kirche mit dem Patrozinium Mater Dolorosa () wurde 1907 zusammen mit dem angrenzenden Missionshaus Heiligkreuz im Stil der Neugotik errichtet. 2009 wurden Kirche und Missionshaus unter Denkmalschutz gestellt.Denkmäler Woiwodschaft Opole S. 114 (polnisch) Das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs wurde nach 1945 entfernt. 2012 wurde es wieder aufgestellt.Gefallenendenkmal Kapelle mit dem Patrozinium des böhmischen Landesheiligen Johann Nepomuk

Söhne und Töchter des Ortes Karl Lux (1872–1931), deutscher, römisch-katholischer Theologe, geboren in Wellenhof

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole Kategorie:Nysa Kategorie:Ort in Schlesien