Horn ist der Name folgender Adelsgeschlechter: Horn (Adelsgeschlecht, Pasterwitz), erloschenes schlesisches Adelsgeschlecht Horn (Adelsgeschlecht, Pfaffendorf), schlesisches Adelsgeschlecht Horn (Adelsgeschlecht, Ranzin), ein noch existierendes pommersches und schwedisches Adelsgeschlecht Horn (Adelsgeschlecht, Tutow), ein Ende des 17. Jahrhunderts erloschenes pommersches Adelsgeschlecht Horn (Adelsgeschlecht, 1772), preußisches Briefadelsgeschlecht Horn (Adelsgeschlecht, 1865), preußisches Briefadelsgeschlecht Horn (bayerisches Adelsgeschlecht), bayerisches Briefadelsgeschlecht Horn (braunschweigisches Adelsgeschlecht), braunschweigisch-eichsfeldisches Patrizier- und Adelsgeschlecht Horn (braunschweigisch-lüneburgisches Adelsgeschlecht), 1729 rittermäßiger Adelsstand bestätigt; Wappen: in Schwarz ein silberne Horn mit rotem Band, zwischen Horn und Band ein goldener Stern. Auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken eine schwarze Säule, an der Spitze mit einem Pfauenfedernbusch besteckt, an der Säule hängt das silberne Horn.Österreichisches Staatsarchiv, AT-OeStA/AVA Adel RAA 199.10 Horn, Court Asche von, königlich preußischer Kriegsrat und Kriegskommissär, Arend Julius, Oberst und Kommandeur des königlich großbritannischen und kurbraunschweig-lüneburgischen Dragonerregiments, Brüder, Adelsbestätigung als rittermäßigen Adelsstand, „von“. Horn (bremisches Adelsgeschlecht), bremisches Uradelsgeschlecht Horn (fränkisches Adelsgeschlecht), dessen Wappen in Gold drei rote Hörner zeigt, die ein auf die Spitze gestellte Dreieck bilden, in der Dreieckmitte eine rote Rose. Auf dem Helm mit rot-goldenen Decken eine rote Rose zwischen zwei von Gold und Rot geteilten Büffelhörnern.Johann Siebmacher: Johann Siebmachers allgemeines großes und vollständiges Wappenbuch, 5. Teil, 9. Ausgabe, Nürnberg 1772, Tfl. 88 (digitale-sammlungen.de). Horn (Krainer Adelsgeschlecht), 1700 wurde Max Ferdinand von Horn, Oberstlieutenant im Regiment Palffy, in den Krainer Adel aufgenommenOtto Titan von Hefner, Stammbuch des blühenden und abgestorbenen Adels in Deutschland, Band 2, S. 188 (Nr. 6). Horn (märkisches Adelsgeschlecht), märkisches Uradelsgeschlecht Horn (niederländisch-belgisches Adelsgeschlecht), erloschenes niederländisch-belgisches Hochadelsgeschlecht Horn (nürnbergisches Patriziergeschlecht), dessen Wappen schräglinks von Schwarz und Gold geteilt, in jedem Feld ein Jagdhorn in gewechselten Farben, auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken ein geschlossener Flug, der vordene Flügel golden, belegt mit einem schwarzen Horn, der hintere Flügel schwarzJohann Siebmacher: Johann Siebmachers allgemeines großes und vollständiges Wappenbuch, 2. Teil, 12. Ausgabe, Nürnberg 1772, Tfl. 161 (uni-goettingen.de).Otto Titan von Hefner: J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch, Bd. 5 (Bürgerliche Geschlechter Deutschlands und der Schweiz), 1. Abt.: Zweitausend Wappen bürgerlicher Geschlechter Deutschlands und der Schweiz, Nürnberg 1857, S. 37 (digitale-sammlungen.de) und Tfl. 48 (digitale-sammlungen.de).Gustav Adelbert Seyler: J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch, Bd. 5 (Bürgerliche Geschlechter Deutschlands und der Schweiz), 3. Abt.: Zweitausend bürgerliche Wappen, Nürnberg 1888, S. 81 (uni-goettingen.de) und Tfl. 87 (uni-goettingen.de).Gustav Adelbert Seyler: J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch, Bd. 5 (Bürgerliche Geschlechter Deutschlands und der Schweiz), 7. Abt.: Achtzehnhunderteinundsiebenzig bürgerliche Wappen, Nürnberg 1906, S. 11 (Horn 4) (uni-goettingen.de) und Tfl. 11 (uni-goettingen.de).Österreichisches Staatsarchiv, AT-OeStA/AVA Adel RAA 199.7 Horn, Herman, Wappen, 1530.09.16, abgerufen am 9. September 2024.Gustav Adelbert Seyler: J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch, Bd. 5 (Bürgerliche Geschlechter Deutschlands und der Schweiz), 10. Abt.: Vierzehnhundert und Siebenzig bürgerliche Wappen, Nürnberg 1916, S. 42 (uni-goettingen.de) und Tfl. 48 (uni-goettingen.de). Horn (polnisches Adelsgeschlecht), aus Schweden stammende Familie, die um 1660 das polnische Indignat erhielt. Wappen Ślepowron.Friedrich Heyer von Rosenfeld, Ivan von Bojničić: J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch, Bd. 4 (Habsburgermonarchie), 14. Abt.: Der Adel von Galizien, Ladomerien und der Bukowina, Nürnberg 1905, S. 136 (uni-goettingen.de) und Tfl. 165 (uni-goettingen.de). Horn (preußisch-hinterpommersches Adelsgeschlecht), das 1796 seine adelige Abkunft von den Horn (schwedisch-finnisches Adelsgeschlecht) nachwies; preußische Adelserneuerungen: 29. Januar 1824 für Friedrich Gustav Adolf Horn, 12. Dezember 1824 für Johann Gerhard Friedrich Horn, 10. Juli 1825 für August Wilhelm Horn und 3. Oktober 1833 (Erneuerung am 21. Mai 1834) für die Brüder Wilhelm Gottfried, Theodor Samuel († 20. November 1834)Vaterländisches Archiv für Wissenschaft, Kunst, Industrie und Agrikultur oder Preußische Provinzial-Blätter, Band 21, S. 460 und Karl Gottlob Horn sowie deren Vetter Julius Adolf Horn. Wappen: In Rot ein goldenes Jagdhorn.Gothaisches Genealogisches Taschenbuch Der Adeligen Haeuser, 1921, S. 364 ff.Ergänzungen in Neues Preussisches Adels-Lexicon, Band 4, S. 455.Ernst Heinrich Kneschke, Neues Allgemeines Deutsches Adels-Lexicon: Graffen – Kalau v. Kalheim, Band 4, S. 482 f.Leopold von Zedlitz-Neukirch, Neues preussisches Adels-Lexicon, Band 2, S. 439 f.Otto Titan von Hefner, Stammbuch des blühenden und abgestorbenen Adels in Deutschland, Band 2, S. 188 (Nr. 1 III).Leopold von Ledebur, Adelslexicon der preussischen Monarchie, Band 1, S. 376. Horn (rothenburgisches Patriziergeschlecht), dessen Wappen in Blau drei (2:1) silberne Hörner zeigt. Auf dem Helm mit blau-silbernen Decken eine silbern gekleidete Frau wachsend, die mit der linken Hand ein Horn zum Mund führt.Johann Siebmacher: Johann Siebmachers allgemeines großes und vollständiges Wappenbuch, 5. Teil, 9. Ausgabe, Nürnberg 1772, Tfl. 246 (digitale-sammlungen.de). Horn (schwedisches Briefadelsgeschlecht), schwedisches Briefadelsgeschlecht bremischen Ursprungs Horn (schwedisch-finnisches Adelsgeschlecht), schwedisches Adelsgeschlecht, das im heutigen Finnland ansässig warStammvater der Horn, auch die Hornätten genannt, war Olof Mattsson, 1381–1415 Herr auf Åminne bei Halikko in heutigen Finnland. Zu letzterem Geschlecht gehörten die Horn af Kanckas (bei Masku, Finnland), Horn af Björneborg (ein Krongut in Finnland), Horn af Marienborg (Livland) und Horn af Ekebyholm (bei Norrtälje, Schweden); siehe Hornätten (schwedischer Artikel).The Titled Nobility of Europe, S. 796 Svenska adelns ättar-taflor / Afdelning 2. Granfelt från Dal – Mörner af Tuna / S. 303 Horn genannt Goldschmidt, rheinländisches Adelsgeschlecht Horn von der Mulda, 1817 wurde Johann Franz Kaspar von Horn (1781–1820), österreichischer Hauptmann und Ritter des Maria-Theresien-Ordens als von der Mulda in den Freiherrenstand erhobenÖsterreichisches Staatsarchiv, AT-OeStA/AVA Adel HAA AR 387.24 Horn, Johann Franz Kaspar von, Hauptmann im Infanterieregiment Erzherzog Karl, Maria Theresienordensritter, Freiherrenstand, „von der Mulda“, 1817.10.31. Horn von Hornau, erloschenes schlesisch-böhmisches Briefadelsgeschlecht Horn von Pleisenburg, 1742 erhielt Johann Gottfried Horn von Pleisenburg den österreichischen Adel.Johann Christian von Hellbach, Adels-Lexikon, S. 588Österreichisches Staatsarchiv, AT-OeStA/AVA Adel RAA 199.13 Horn, Johann Gottfried, kaiserlicher Rat, alter rittermäßiger Adelsstand, „von Pleisenburg“, privilegium denominandi, Lehenberechtigung, 1742.04.17. Hermann Heinrich von Horn, schwedischer Hauptmann, erhielt 1750 den ReichsadelsstandOtto Titan von Hefner, Stammbuch des blühenden und abgestorbenen Adels in Deutschland, Band 2, S. 188 (Nr. 7). Herren von Horn, deren Wappen in Blau drei (2:1) goldene Rosen zeigt. Auf dem gekrönten Helm mit blau-goldenen Decken zwei von Blau und Gold übereck geteilte Büffelhörner.Johann Siebmacher: Johann Siebmachers allgemeines großes und vollständiges Wappenbuch, 8tes Supplement, Nürnberg 1787, Tfl. 17 (digitale-sammlungen.de).

Literatur Ernst Heinrich Kneschke, Neues Allgemeines Deutsches Adels-Lexicon: Graffen – Kalau v. Kalheim, Band 4, S. 479ff Leopold von Zedlitz-Neukirch, Neues preussisches Adels-Lexicon, Band 2, S. 439f Otto Titan von Hefner, Stammbuch des blühenden und abgestorbenen Adels in Deutschland, Band 2, S. 188f J. Siebmachers grosses und allgemeines Wappenbuch, Band 3, Freiherrliche S. 47,S. 177f Leopold von Ledebur, Adelslexicon der preussischen Monarchie, Band 1, S. 375ff Voda, Der Adel Von Böhmen, Mähren Und Schlesien, S. 94f

Einzelnachweise

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