Stefan Kälin (* 29. September 1942) ist ein ehemaliger Schweizer Skirennfahrer sowie Weltmeisterschaftsteilnehmer, der in den Saisonen 1967 und 1968 zwei Weltcup-Podestplätze errang.

Karriere

Am 6. Januar 1967 erreichte Kälin mit dem vierten Platz im Riesenslalom von Berchtesgaden seine erste Platzierung unter den besten zehn. Dort hatte er 2,19 Sekunden Rückstand auf den Franzosen Georges Mauduit. Durch Léo Lacroix und Jean-Claude Killy auf Plätzen zwei und drei war dies ein Dreifachsieg für Frankreich. Plätze fünf und sechs errangen mit Roger Rossat-Mignod und Guy Périllat ebenfalls Franzosen; der nächste Schweizer in diesem Rennen war Edmund Bruggmann auf Platz neun.

Kälins beste Ergebnisse im Weltcup waren zwei dritte Plätze; zum einen im Riesenslalom von Adelboden am 8. Januar 1968 hinter dem Franzosen Jean-Claude Killy und dem Schweizer Edmund Bruggmann und zum anderen im Slalom von Kranjska Gora hinter dem Franzosen Patrick Russel und dem Österreicher Franz Digruber. In der Saison 1968 kam er mit einem sechsten und einem zehnten Platz zwei weitere Male unter die besten zehn.

Sein älterer Bruder Alois Kälin ist ebenfalls ein ehemaliger Skisportler.

Erfolge

Olympische Spiele

Innsbruck 1964: 10. im Riesenslalom Grenoble 1968: 28. im Riesenslalom

Weltcupwertungen

Saison Gesamt Abfahrt Riesenslalom Slalom Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte 1967 26. 11 13. 11 1968 19. 37 12. 16 11. 21

Nationale Meisterschaften

Wildhaus SG 1963: 6. im Slalom 1964: 1. im Riesenslalom, 1. in der Kombination Pizol bei Wangs 1966: 4. im Riesenslalom, 2. im Slalom, 4. in der Kombination Pontresina 1967: 4. im Riesenslalom Haute-Nendaz 1968: 8. in der Abfahrt

Weblinks

Kategorie:Alpiner Skirennläufer (Schweiz) Kategorie:Teilnehmer einer Alpinen Skiweltmeisterschaft Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1964 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1968 Kategorie:Olympiateilnehmer (Schweiz) Kategorie:Geboren 1942 Kategorie:Schweizer Kategorie:Mann Kategorie:Schweizer Meister (Ski Alpin)