Unterpreuschwitz ist Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Bayreuth im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken. Unterpreuschwitz liegt in der Gemarkung Oberpreuschwitz.
Geografie Der Weiler liegt an der Preuschwitzerin, einem linken Zufluss des Roten Mains. Es steht dort eine Eiche, die als Naturdenkmal ausgezeichnet ist. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Oberobsang (1,1 km östlich).
Geschichte Zur Realgemeinde Unterpreuschwitz gehörte Wiesen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Unterpreuschwitz aus fünf Halbhöfe. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Hofkastenamt Bayreuth.R. Winkler: Bayreuth, S. 394.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Unterpreuschwitz dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Eckersdorf zugewiesen. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Unterpreuschwitz, zu der Wiesen gehörte. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Bayreuth zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 erfolgte die Eingemeindung nach Oberpreuschwitz.R. Winkler: Bayreuth, S. 480f. Am 1. Juli 1976 wurde Unterpreuschwitz im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Bayreuth eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1819 1822 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 32 35 61 48 39 33 42 38 32 26 30HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 8 5 6 5 5 5 6Quelle
Religion Unterpreuschwitz ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach Heilig Dreifaltigkeit (Bayreuth) gepfarrt. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei Versöhnungskirche (Heinersreuth) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Weiler in der kreisfreien Stadt Bayreuth Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bayreuth) Kategorie:Gemeindegründung 1812 Kategorie:Gemeindeauflösung 1818