100px|mini|Veranstaltungsort: Bochum Die Deutsche Freie-Partie-Meisterschaft 1966/67 ist eine Billard-Turnierserie und fand vom 4. bis zum 6. Juni 1967 in Bochum zum zwölften Mal statt.
Geschichte Die zwölfte Deutsche Meisterschaft in der Freien Partie endete wieder mit einer Überraschung. Nicht einer der großen Favoriten, sondern der Bochumer Klaus Hose nutzte seinen Heimvorteil und wurde zum ersten Mal Deutscher Meister. Im letzten Spiel des Turniers standen sich der große Favorit Dieter Müller und Klaus Hose gegenüber. Hose startete das Match mit einer 189er Serie. Müller kam an den Tisch und hatte die Bälle schnell unter Kontrolle. Doch beim 142en Punkt in der Amerikanischen Serie unterlief ihm ein kleiner Flüchtigkeitsfehler. Hose kam wieder an den Tisch und beendete mit 311 Punkten die Partie. Für Müller hätte ein Unentschieden zum Titel gereicht. Doch er verfehlt knapp. Platz drei ging an den vierfachen Meister Siegfried Spielmann mit dem besten Turnierdurchschnitt. Völlig außer Form präsentierte sich der Mitfavorit Günter Siebert und wurde nur Letzter.
Modus Gespielt wurde im Round-Robin-Modus bis 500 Punkte. Die Endplatzierung ergab sich aus folgenden Kriterien:
Matchpunkte Generaldurchschnitt (GD) Höchstserie (HS)
Abschlusstabelle
KlassementPlatz Name MP Pkte. Aufn. GD BED HS 1 Klaus Hose (Bochum) 14:0 3500 41 85,36 250,00 486 2 Dieter Müller (Berlin) 12:2 3142 39 80,56 166,66 497 3 Siegfried Spielmann (Düsseldorf) 9:5 2566 27 95,03 250,00 492 4 Hartmut Burwig (Berlin) 7:7 2375 43 55,23 125,00 474 5 Dieter Wirtz (Düsseldorf) 4:10 1898 46 41,26 62,50 312 6 Matthias Metzemacher (Bergisch Gladbach) 4:10 1837 62 29,62 62,50 396 7 Peter Sporer (München) 4:10 1647 56 29,41 71,42 375 8 Günter Siebert (Unna) 2:12 1048 48 21,83 38,46 222 Turnierdurchschnitt: 49,75
Einzelnachweise
#1967 Kategorie:Karambolageveranstaltung 1967 Kategorie:Billardturnier in Bochum