Heinersberg ist Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Bayreuth im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken. Heinersberg liegt in der Gemarkung Thiergarten.

Geografie Die Einöde liegt am Fuße des Spitzigen Steins (). Ein Anliegerweg führt 350 Meter nordöstlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße zwischen Thiergarten im Norden und nach Krodelsberg im Süden.

Geschichte Im Landbuch A wurden 1398 vier Güter der Nanckenreuther von Unternschreez als Heuesberg erwähnt. Der Name Heinersberg tauchte erstmals 1692 auf und bedeutete „Berg des Heinrich“.Rosa und Volker Kohlheim: Bayreuth von A–Z, S. 58.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Heinersberg aus einem Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Das Amt Unternschreez war Grundherr des Halbhofes.R. Winkler: Bayreuth, S. 365.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Heinersberg dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Oberkonnersreuth und der zugleich gebildeten Ruralgemeinde Thiergarten zugewiesen.R. Winkler: Bayreuth, S. 485. Am 1. Juli 1976 wurde Heinersberg im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Bayreuth eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1800 1819 1822 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 8 9 11 14 10 8 5 4 8 8 6HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1 2 2Quelle J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 556.

Religion Heinersberg ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Marien (Gesees) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Einzelsiedlung in der kreisfreien Stadt Bayreuth Kategorie:Ersterwähnung 1398