Püttelshof ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Bayreuth in Oberfranken. Püttelshof liegt in der Gemarkung Wolfsbach.
Geografie Die Einöde ist seit den 1980er Jahren unbewohnt und mittlerweile abgebrochen. Sie befand sich südlich von Haus Nr. 36 der Hirschbaumstraße, einer Ortsstraße von Wolfsbach.
Geschichte Für den Markgräflichen „Urhof“ lassen sich dessen Besitzer sich bis 1559 zurückverfolgen. Zum Anwesen gehörte ein Sägewerk, das zugunsten neuer Wohnbebauung (Am Holzacker) abgerissen wurde.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Püttelshof aus einem Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Creußen zu. Das Hofkastenamt Bayreuth war Grundherr des Halbhofes. Püttelshof gehörte zur Realgemeinde Wolfsbach und erhielt des Haus–Nr. 1 dieses Ortes.R. Winkler: Bayreuth, S. 383. Zu dem Anwesen gehörten 43 Tagewerk Land.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 487.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Püttelshof dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Oberkonnersreuth und der im gleichen Jahr gebildeten Ruralgemeinde Wolfsbach zugewiesen.R. Winkler: Bayreuth, S. 487.
1852 brannte der Püttelshof ab, dessen Besitzer Bürgermeister der Gemeinde war. Dabei wurden die Gemeindeakten ein Raub der Flammen.
Am 1. Mai 1978 wurde Püttelshof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Bayreuth eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1799 1819 1822 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 8 7 8 9 9 10 6 7 5 6 2 0HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1 1 1Quelle Dort als Büttelhof aufgelistet.
Religion Püttelshof war evangelisch-lutherisch geprägt und nach Sankt Johannis (Bayreuth) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Wüstung in Bayreuth Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert