Martinsreuth ist ein Gemeindeteil von Heinersreuth im oberfränkischen Landkreis Bayreuth in Bayern. Martinsreuth liegt in der Gemarkung Cottenbach.

Geografie Die Einöde liegt im Talgrund des Roten Mains. In der Nähe befindet sich eine Feuchtwiese, die als Naturdenkmal ausgezeichnet ist. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Unterkonnersreuth (0,9 km nordwestlich) bzw. nach Cottenbach zur Kreisstraße BT 14 (0,7 km östlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt ebenfalls zur BT 14 (0,7 km südlich).

Geschichte Martinsreuth gehörte zur Realgemeinde Heinersreuth. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Martinsreuth aus einem Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Die Amtsverwaltung Heinersreuth war Grundherr des Söldengutes.R. Winkler: Bayreuth, S. 373.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Martinsreuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Ramsenthal und der zugleich gebildeten Ruralgemeinde Cottenbach zugewiesen.R. Winkler: Bayreuth, S. 467f. Am 1. Mai 1978 wurde Martinsreuth im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Heinersreuth eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1819 1822 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 16 12 16 16 18 16 15 29 17 11 9HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 2 2 2 2 3 2Quelle

Religion Martinsreuth ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Georgen (Bayreuth) gepfarrt. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei Versöhnungskirche (Heinersreuth) zuständig.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Heinersreuth) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Bayreuth