mini|Axel Sander in Montescudaio Axel Sander (* 9. März 1951 in Detmold) ist ein deutscher Maler. Er lebt und arbeitet in Berlin und Montescudaio, Italien.
Vita Axel Sander studierte von 1971 bis 1973 Betriebswirtschaftslehre in Innsbruck und anschließend von 1973 bis 1978 Kunsterziehung an der Hochschule der Künste Berlin bei Fred Thieler, Karl-Heinz Herrfurth und Wolfgang Petrick. Im Jahr 1978 war er Meisterschüler und legte sein erstes Staatsexamen ab, 1981 folgte das zweite Staatsexamen. Seither ist er freischaffend tätig. Von 1981 bis 1983 arbeitete er mit einem Atelierstipendium der Karl Hofer Gesellschaft in Berlin.
Werk mini|„Arminius“ (Öl auf Leinwand, 160 × 200 cm, 2005) Er wurde bekannt als Vertreter einer neuen Farbfeldmalerei bzw. eines neuen Konstruktivismus Anfang der 1980er Jahre. Er war Teil einer Gegenbewegung zu herrschenden Realismusformen, sei es kritischer, fotografischer oder expressiv-wilder Ausprägung.
Er beschäftigt sich seitdem mit der Grundfrage, ab wann ungegenständliche (abstrakte) Malerei gegenständlich gesehen wird bzw. ab wann geometrische und organische Formen und Farben gegenständlich assoziiert und benannt werden können. Es soll dabei eine Vielfalt von Assoziationen möglich sein, die nicht auf Eindeutigkeiten beruhen.
Sander ist zudem einer der wenigen zeitgenössischen Maler, der neben seiner Ölmalerei auf Leinwand die Aquarelltechnik benutzt, um unkorrigierbar und spontan seine „Malforschung“ zu betreiben.
Ausstellungen (Auswahl) Einzelausstellungen 1981: Forum Aktuelle Kunst, Berlin 1983: Galerie der Stadt Bad Waldsee 1984: Kutscherhaus Sammlung Dr. Stober, Berlin (mit W. Karger) 1990: Lippische Gesellschaft für Kunst, Detmold/Lemgo 1995: Kunstverein Siegen 1996: Kutscherhaus Sammlung Dr. Stober, Berlin 2001: Museum Schloss Kisslegg (mit W. Karger) 2008: Kunstverein Galerie Überall, Hamburg / Galleria L. Beyhl, Montecastello di Vibbio, Umbria
Gruppenausstellungen 1980: Villa Romana Auswahl, Schloss Oberhausen 1981 / 83 / 87: Jahresausstellung der Darmstädter Sezession 1982 / 82: Große Münchner Kunstausstellung 1982: Haus am Lützowplatz, Berlin (Karl-Hofer-Stipendiaten) / Internationaler Kunstmarkt, Köln / Galerie Bossin, Berlin 1984: 10 Berliner Künstler (Galerie Bossin, Berlin) 1987: Hommage an Berlin, Berlin 750 Jahre / Große Düsseldorfer Kunstausstellung / Galerie De Sluis, Amsterdam 1988 / 89: Nationale der Zeichnung, Augsburg 1989: Neue Berliner Kunst, Contemporary Art Center, Osaka 1990: Große Düsseldorfer Kunstausstellung 1992: „Farbe Gold“, Künstlerhaus Berlin
Literatur Künstlerhaus Berlin. Edition 2, Verlag Ars Nikolai, Berlin 1992, ISBN 3-87584-450-5
Weblinks
Website von Axel Sander Axel Sander in der Berlinischen Galerie
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