mini|Eleni Tsaligopoulou, 2007 Eleni Tsaligopoulou (; * 11. April 1963 in Naoussa) ist eine griechische Sängerin.

Leben Tsaligopoulou wuchs in der nordgriechischen Kleinstadt Naoussa (Imathia) auf. Sie interessierte sich schon früh für Musik. 1981 wurde ihr Sohn geboren, kurz danach trennte sie sich von ihrem Partner und zog ihr Kind allein auf. 1985 verließ sie ihren Heimatort, um in Thessaloniki klassischen Gesangunterricht zu nehmen.

Sie war in zweiter Ehe mit dem Musiker Georgos Andreou verheiratet.

Karriere Tsaligopoulous Repertoire als Sängerin erstreckt sich von der traditionellen griechischen Musik (Laïki Mousiki), über modernere griechische Entechno-Lieder bis hin zur Pop-Musik. Sie gilt als eine der „am meisten gefeierten Stimmen Griechenlands“ ().

Ihre Karriere begann 1985 mit einem Engagement an einer Musikbühne in Thessaloniki. 1987 erschien ihre erste Schallplatte. Kurz darauf wurde sie von Manos Chatzidakis für Auftritte nach Athen geholt. Im gleichen Jahr schloss sie sich Giorgos Dalaras für eine große gemeinsame Tournee an, die sie durch Griechenland, Europa und bis nach Amerika führte. Anschließend trat sie mit verschiedenen bekannten griechischen Sängerinnen und Sängern auf, unter anderem mit Dimitra Galani, Eleftheria Arvanitaki, Alkinoos Ioannidis, Dimitris Basis und Jannis Kotsiras.

Bereits 1999 erhielt sie eine Goldene Schallplatte für („Es ändert sich jede Nacht“).

2004 konnte Tsaligopoulou einen dreifachen Erfolg feiern: Sie erhielt von der Plattenfirma Sony Music für ihre Alben („Farbe“) und („Süße Versuchung“) die Goldene Schallplatte, sowie eine Platin-Schallplatte für ihre Single („Fünf Lieder über einen Sommer“). 2011 veröffentlichte sie zum ersten Mal selbst komponierte Musik.

2016 erhielt Tsaligopoulou in Boston den Aktina’s Distinguished Artist Award, den das gleichnamige amerikanischen Unternehmen für Musikproduktionen vergibt. Der Preis würdigt ihren Beitrag zur griechischen Musik; er wurde ihr während ihrer Tournee in Amerika verliehen.

2022 trat sie im Rahmen des Athens Epidaurus Festivals im Irodeio-Theater an der Seite von Giorgios Dalaras auf. Das Konzert war dem griechischen Komponisten Apostolos Kaldaras gewidmet und wurde zur Erinnerung an die Kleinasiatische Katastrophe gegeben.

Diskografie

Kompilationen 2008: Best Of - („Wie Lügen“) 2013: The Love Collection

Singles (Auswahl) 1993: Na Me Prosecheis (mit Nikos Portokaloglou) 1998: Na M'Agapas 1998: Ego S' Agapisa Edo 1998: („Du warst die Liebe nicht wert“) 1998: („Warte nicht mehr“) 2000: („Meine Vernachlässigung“) 2000: („Süße Versuchung“) 2002: („5 Lieder über einen Sommer“) 2002: De Mas Sighoro 2002: Hilies Siopes 2003: Pedia Ton Dromon 2005: Ine Entaxi Mazi Mou 2005: Gia Ta Pa Ta (mit George Hadjipieris) 2005: („Hätte ich es doch gewusst“) 2007: („Komm in Stimmung“) 2008: („Liebe improvisiert“) 2014: („Hau ab, Manga!“) 2014: („Das Biest“) 2018: („Rauch“) 2018: („Pfefferminzduft“) 2019: („Der letzte Kuss“)

Weblinks

Einzelnachweise

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