mini|Altes Logo der Filmreihe Bei der Filmreihe Avatar handelt es sich um eine bislang geplante fünfteilige Science-Fiction-Fantasy-Filmreihe, die im Jahr 2009 mit Avatar – Aufbruch nach Pandora von James Cameron begonnen hat und 2022 mit Avatar: The Way of Water fortgesetzt wurde. Drei Jahre später erschien Avatar: Fire and Ash.

Überblick Avatar – Aufbruch nach Pandora, der erste Film der Reihe, kam am 16. Dezember 2009 in die deutschen Kinos. Er war der bislang erfolgreichste 3D-Film. Der Kinostart des zweiten Teils Avatar: The Way of Water in Deutschland erfolgte am 14. Dezember 2022. Im Januar 2023 bestätigte Cameron in einem Interview, dass die geplanten Fortsetzungen veröffentlicht werden.

Nr. Premiere Titel Regie Drehbuch 1 Avatar – Aufbruch nach Pandora (Avatar) James Cameron James Cameron 2 Avatar: The Way of Water James Cameron, Rick Jaffa und Amanda Silver 3 Avatar: Fire and Ash 4 Avatar 4 James Cameron und Shane Salerno 5 Avatar 5 James Cameron

Handlung Avatar – Aufbruch nach Pandora mini|hochkant=1.3|Als Vorbild für die schwebenden Halleluja-Berge Pandoras diente das Huang-Shan-Gebirge

Im Jahr 2154 sind die Rohstoffe der Erde erschöpft. Der Konzern Resources Development Administration baut auf dem erdähnlichen, fernen Mond Pandora im Alpha-Centauri-System den begehrten Rohstoff Unobtainium ab und gerät dabei in Konflikt mit einer humanoiden Spezies namens Na’vi, die sich gegen die Zerstörung ihrer Umwelt verteidigt. Pandora ist von erdähnlichen Lebensformen besiedelt. Der frühere US-Marine Jake Sully, der seit einem Kampfeinsatz von der Hüfte abwärts gelähmt ist, wird nach Pandora geschickt, um seinen verstorbenen Zwillingsbruder bei einer diplomatischen Mission zu ersetzen. Mithilfe künstlich hergestellter Na’vi-Körper, sogenannter Avatare, die sich durch Bewusstseinsübertragung steuern lassen, soll er Kontakt zu den Ureinwohnern herstellen und sie davon überzeugen, ihre Heimat und den Widerstand gegen den Abbau des Rohstoffs aufzugeben.

Avatar: The Way of Water

Mehr als zehn Jahre nachdem der ehemalige Soldat Jake Sully mithilfe des „neuronalen Netzwerkes“ Pandoras seinen menschlichen Körper verlassen hat und endgültig mit seinem Avatar vereint wurde und nun selbst ein Na’vi ist, haben er und Neytiri eine Familie gegründet. Ihre Kinder sind ihr Ältester Neteyam, sein Bruder Lo'ak und deren kleine Schwester Tuktirey, genannt Tuk. Sie haben auch den Menschenjungen Javier und Na’vi-Teenager Kiri adoptiert. Die Resources Development Administration (RDA) versucht noch immer Pandora auszubeuten, um dort für die Menschen wichtige Rohstoffe abzubauen und will den gesamten Mond kolonisieren, weil die Erde unbewohnbar geworden ist. Nach dem Tod von Colonel Miles Quaritch hat mittlerweile General Ardmore die Kontrolle über die RDA übernommen. Diese hat aus DNA geklonte Na’vi-Soldaten erschaffen, einen von diesen mit dem genetischen Material von Quaritch, der es, ausgestattet mit dessen Erinnerungen, persönlich auf Rache an Jake abgesehen hat. Jake und seine Familie erfahren durch einen neuen Stern am Himmel von der Rückkehr der „Sky People“. Weil ihre Heimat nicht sicher ist, müssen Neytiri, Jake und ihre fünf Kinder ihre Dschungelheimat verlassen und suchen bei einem anderen Na’vi-Stamm Zuflucht. Das Metkayinavolk lebt auf den Atollen an den Küsten des Mondes Pandora und wird von Tonowari und seiner schwangeren Frau Ronal angeführt. Für Jake, Neytiri und vor allem ihre Kinder, die man leicht als Halbblut erkennt, wird es eine schwierige Herausforderung, zu lernen, wie man sich in dieser Wasserwelt zurechtfindet. Sie müssen nun vieles lernen, wie die richtige Atemtechnik, um möglichst lange im Meer zu tauchen, nur mit den Händen unter Wasser zu kommunizieren und den Umgang mit den Wassertieren der Reef People. Während es für Kiri leichter ist, sich in die neue Umgebung einzufügen, gerät der leicht reizbare Lo’ak immer wieder mit den jungen Metkayin aneinander.

Figuren Menschen Jake Sully: Der frühere US-Marine Jake Sully, der seit einem Kampfeinsatz von der Hüfte abwärts gelähmt ist, wird nach Pandora geschickt, um seinen verstorbenen Zwillingsbruder bei einer diplomatischen Mission zu ersetzen: Mithilfe künstlich hergestellter Na’vi-Körper, sogenannter Avatare, die sich durch Bewusstseinsübertragung steuern lassen, soll er Kontakt zu den Ureinwohnern herstellen und sie davon überzeugen, ihre Heimat und den Widerstand gegen den Abbau des Rohstoffs aufzugeben.

Miles „Spider“ Socorro: Er ist ein Menschenjunge, den Jake und Neytiri adoptiert haben. Er ist der Sohn von Colonel Quaritch, wurde auf Pandora geboren und ist fest entschlossen, von den anderen Na’vi als einer von ihnen akzeptiert zu werden. Als Spider in die Gefangenschaft der Himmelsmenschen gerät, macht er die Bekanntschaft mit dem Avatar seines leiblichen Vaters.David Ehrlich: 'Avatar: The Way of Water' Review: James Cameron’s Sequel Is What the Theatrical Experience Was Made for. In: indiewire.com, 13. Dezember 2022.

Mark Scoresby: Er ist Kapitän eines Tulkun-Jägers der Resources Development Administration, der für gewöhnlich Jagd auf die von den Na’vi hochverehrten Tiere macht

Dr. Ian Garvin: Er ist ein Meeresbiologe der Resources Development Administration und arbeitet an Bord des Tulkun-Jägers

Colonel Miles Quaritch: Als die Menschen nach Pandora kommen, ist er der militärische Leiter der Basis der Resources Development Administration. Rund zehn Jahre nach seinem Tod, in den 2150er Jahren, hat die RDA einen Na’vi-Soldaten-Avatar von ihm erschaffen, der es, ausgestattet mit dessen Erinnerungen, persönlich auf Rache an Jake abgesehen hat.Barbara Schweizerhof: „Avatar“-Sequel in den Kinos: Wasser marsch!. In: taz.de, 13. Dezember 2022.Justin Chang: Review: An exercise in Na’vi gazing, 'Avatar: The Way of Water' will cure your moviegoing blues. In: Los Angeles Times, 13. Dezember 2022.

Lyle Wainfleet: Auch Lyle Wainfleet kehrt in einem rekombinanten Körper nach Pandora zurück. Wie die anderen Na’vi-Avatare wird er damit von der Natur Pandoras nicht als fremder Eindringling wahrgenommen.

Na’vi mini|hochkant=1|Zwei Cosplayer als Na’vi verkleidet Die Na’vi, die humanoiden Ureinwohner des Planeten Pandora, sind im Durchschnitt drei Meter groß, sehr schlank, aber dennoch muskulös, besonders im Bereich des Oberkörpers, und haben eine weiche, cyanblaue Haut. Ihr langer Schweif hilft ihnen, beim Klettern und Springen die Balance zu halten. Die Augen der Na’vi sind meist gelb bis grün.

Während die in den Omatikaya-Wäldern lebenden Na’vi mit ihrer eher himmelblauen Haut auf den geflügelten Raubtieren, den Ikranen, durch die Lüfte fliegen, reiten die Na’vi vom Volk der Metkayina, die „Reef People“ mit ihrer meeresgrünen Haut, auf drachenähnlichen Wassersäugetieren namens Ilus und Skimwings.Anna Rinderspacher: „Avatar 2: The Way of Water“: Ein Traum, den man mit offenen Augen träumt. In: GQ, 13. Dezember 2022. Eine Art Stachelrochen als Umhang angelegt ermöglicht es ihnen, unter Wasser zu atmen. Die heiligsten Wesen der Ozeanvölker sind die gigantischen Tulkun, hochintelligente, walähnliche Kreaturen.hollywoodreporter.com/movies/movie-reviews/avatar-the-way-of-water-james-cameron-equel-1235279758/

Der Linguist Paul Frommer von der University of Southern California in Los Angeles ließ sich als wissenschaftlicher Berater für die Na’vi eine Filmsprache einfallen. Deren Bezeichnung Na’vi jedoch ist eine Idee von Cameron. Für Avatar: The Way of Water holte man den Linguisten abermals an Bord. Für die internationalen Synchronfassungen habe er Aussprachehinweise in Form eines phonetischen Manuskripts geliefert, so Frommer.Avatar: Wie die Pflanzenwelt und die Sprache Na'vi entstanden. In: ndr.de, 7. Dezember 2022.

Neytiri: Als die Häuptlingstochter Neytiri den von seiner Gruppe getrennten Soldaten Sully im dichten Dschungel Pandoras auf sich allein gestellt findet und er von Raubtieren angegriffen wird, verschont sie ihn und rettet ihn sogar, da sie bei ihm ein Zeichen der Na’vi-Gottheit Eywa erkennt. Trotz anfänglicher Probleme fassen die Na’vi und insbesondere Neytiri Vertrauen zu Sully. Mehr als zehn Jahre nach diesen Ereignissen ist Sully selbst ein Na’vi und hat mit Neytiri eine Familie gegründet. Ihre Kinder sind ihr Ältester Neteyam, sein Bruder Lo’ak und deren kleine Schwester Tuktirey, genannt Tuk. Sie haben auch den Menschenjungen Miles „Spider“ und den Na’vi-Teenager Kiri adoptiert.

Neteyam: Der älteste Sohn von Jake und Neytiri. Bei der Flucht vom Tulkun-Jäger wird er von Quaritch angeschossen und stirbt kurz darauf.

Lo’ak: Der zweitälteste Sohn von Jake und Neytiri, der Bruder von Neteyam und Tuk. Als die jungen Metkayina ihn über eine unsichtbare Schwelle im Meer führen, wird Lo’ak beim Angriff eines Raubfisches fast getötet und in letzter Sekunde von einem Tulkunbullen namens Payakan gerettet. Lo’ak bedankt sich dafür, indem er ihn von einer Harpune an seiner Flosse befreit. Bei einer Verbindung mit Payakan teilt der Tulkunbulle mit ihm seine Erinnerungen. Auch wenn Tonowari nach seiner Rückkehr Lo’ak behauptet, dass Payakan seine Artgenossen getötet haben soll, kennt der Junge die Wahrheit hinter der Geschichte.

Tuktirey: Jake und Neytiris 8-jährige Tochter sowie Neteyams und Lo’aks kleine Schwester. Sie wird abgekürzt „Tuk“ genannt.

Kiri: Ein Na’vi-Teenager, den Jake und Neytiri adoptiert haben. Sie ist das leibliche Kind des Avatars der verstorbenen Dr. Grace Augustine. Kiri gewöhnt sich sehr schnell an das neue Leben unter Wasser. Sie ist die erste der Sullys, die versteht, was die Metkayina damit meinen, dass das Wasser alle Dinge verbindet, und fühlt sich bei den Meeres-Na’vi Eywa ganz nah.https://www.hollywoodreporter.com/movies/movie-reviews/avatar-the-way-of-water-james-cameron-equel-1235279758/

Tonowari: Er ist der Stammesführer des Metkayinavolks, das an den Küsten des Mondes Pandora lebt. Weil er viel von den Taten des Toruk Makto im Kampf gegen die Himmelsmenschen gehört hat, gewährt er den Sullys Uturu (Zuflucht).

Ronal: Sie ist die Tsahik des Metkayinavolks und Frau von Tonowari.

Aonung: Er ist Tonowaris und Ronals Sohn.https://www.hollywoodreporter.com/movies/movie-reviews/avatar-the-way-of-water-james-cameron-equel-1235279758/

Besetzung und Synchronisation Rolle Filme Synchronsprecher Avatar – Aufbruch nach Pandora(2009) Avatar: The Way of Water(2022) Avatar: Fire and Ash(2025) Jake Sully Sam Worthington Alexander Doering Neytiri Zoe Saldana Tanja Geke (Film 1)Nurcan Özdemir (Filme 2 & 3) Colonel Miles Quaritch Stephen Lang Klaus-Dieter Klebsch Dr. Grace Augustine Sigourney Weaver Karin Buchholz Dr. Norm Spellman Joel David Moore Rainer Fritzsche Dr. Max Patel Dileep Rao Olaf Reichmann Mo’at CCH Pounder Almut Zydra Parker Selfridge Giovanni Ribisi Michael Deffert (Film 1)Jan Makino (Filme 2 & 3) Corporal Lyle Wainfleet Matt Gerald Matti Klemm Eytukan Wes Studi Wes Studi Originalton Tsu’tey Laz Alonso Laz Alonso Markus Pfeiffer Trudy Chacon Michelle Rodríguez Anke Reitzenstein Lo’ak Britain Dalton Vincent Borko Chloe Coleman (jung) Jakob Gisbertz Kiri Sigourney Weaver Julie Bonas Scarlett Fernandez (jung) Ellis Drews Miles „Spider“ Socorro Jack Champion Jaron Müller-Schuch Cruz Moir (jung) Tom Kanty Neteyam Jamie Flatters Jonas Frenz Jeremy Irwin (jung) Nick Kanty Tuktirey „Tuk“ Trinity Bliss Rosa Blankenburg Tonowari Cliff Curtis Torsten Michaelis (Film 2)Martin Kautz (Film 3) Ronal Kate Winslet İlknur Bahadır-Schrag Tsireya Bailey Bass Magdalena Höfner Aonung Filip Geljo Oskar Hansch Rotxo Duane Evans Jr. Tom Ferenc Tarsem Keston John General Frances Ardmore Edie Falco Sabine Falkenberg Captain Mick Scoresby Brendan Cowell Jaron Löwenberg Dr. Ian Garvin Jemaine Clement Thomas Wenke Varang Oona Chaplin Kaya Marie Möller Peylak David Thewlis Frank Röth

Tiere und Orte In der Welt der Omatikaya Bridgehead City: eine Basis der Resources Development Administration

In der Welt der Metkayina