Sonja Gigler (* 4. Dezember 2001 in Bregenz) ist eine österreichische Freestyle-Skierin und ehemalige Skirennläuferin. Sie ist auf die Disziplin Skicross spezialisiert und gehört aktuell der Nationalmannschaft des Österreichischen Skiverbandes.

Karriere Sonja Gigler wuchs in Hard am Bodensee auf und begann im Alter von 10 Jahren mit dem alpinen Skirennsport. Ihr erstes internationales Rennen bestritt sie am 2. Dezember 2017 bei den FIS-Rennen am Pass Thurn. Da größere Erfolge jedoch ausblieben wechselte sie mit Beginn der Saison 2021/22 zu den Freestyle-Skiern, wo sie sich auf Skicross spezialisierte. Ihr Debüt im dortigen Europacup gab sie am 21. November 2021 bei den Rennen im Pitztal, wobei sie sich mit Rang zehn auf Anhieb in den Punkten klassieren konnte. Ihren ersten Sieg feierte sie bereits zwei Monate später in Lenk. Bei den Freestyle-Skiing-Juniorenweltmeisterschaften in Veysonnaz gewann Gigler überraschend die Goldmedaille vor der Schwedin Linnea Mobärg und ihrer Teamkollegin Christina Födermayr.

Ihr Weltcupdebüt gab Gigler am 13. März 2022 bei den Wettkämpfen auf der Reiteralm. Sie erreichte dabei direkt das kleine Finale und musste sich dort nur Katrin Ofner geschlagen geben, was im Endklassement Platz 5 bedeutete. Zum Abschluss der Saison krönte sich Gigler zudem erstmals zur Staatsmeisterin im Skicross.

Zu Beginn der Saison 2022/23 konnte Gigler direkt an die Ergebnisse der vorangegangenen Saison anschließen. Sie belegte beim Weltcupauftakt in Val Thorens Rang acht, wobei sie aufgrund eines Sturzes im Semifinale nicht mehr im kleinen Finale antreten konnte.

Ihren ersten Podestplatz erreichte sie am 22. Dezember 2022 beim Weltcup in Innichen. Gigler profitierte hierbei von einer Juryentscheidung, nachdem sie durch einen Fahrfehler der vor ihr fahrenden Schweizerin Fanny Smith zu Sturz gekommen war.

Bei den Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften 2023 kam Giger im Halbfinale des Teamwettbewerbs zu Sturz und zog sich einen Riss des Kreuzbands sowie des Außenmeniskus zu, wodurch sie für den Rest der Saison ausfiel. Am 25. Februar 2024 sollte Gigler ihr Comeback geben, sie zog sich jedoch einen erneuten Kreuzbandriss zu.

Im Jänner 2026 wurde die 24-Jährige für einen Start bei den Olympischen Winterspielen nominiert. Sie belegte am 20. Februar im Skicross im Livigno Snow Park hinter der Deutschen Daniela Maier den elften Rang.Skicrosserin Daniela Maier gewinnt olympisches Gold (20. Februar 2026)

Persönliches Gigler war in ihrer Kindheit auch als Kunstturnerin aktiv, unter anderem erreichte sie dabei zwei Staatsmeistertitel der Nachwuchsklasse im Teamturnen.

Erfolge Olympische Winterspiele 2026 Mailand-Cortina: 17. Platz Skicross Weltmeisterschaften 2023 Bakuriani: 8. Platz Skicross Team, 9. Skicross,

Weltcupwertungen 9 Platzierungen unter den besten 10, davon 3 Podestplätze Saison Skicross Platz Punkte 2021/22 32. 40 2022/23 13. 307 2023/24 29. 17

Juniorenweltmeisterschaften Veysonnaz 2022: 1. Skicross

Europacup 9 Podestplätze, davon 1 Siege DatumOrtLandDisziplin21. Januar 2022LenkSchweizSkicross

Europacupwertungen SaisonSkicrossPlatzPunkte2021/223.6022022/23 17.160

Weblinks – Ski Alpin – Ski Cross Sonja Gigler in der Datenbank des Österreichischen Olympischen Comités

Einzelnachweise

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