Cat Person ist ein Spielfilm von Susanna Fogel aus dem Jahr 2023.
Die Premiere der französisch-amerikanischen Produktion erfolgte im Januar 2023 beim 39. Sundance Film Festival. Der Kinostart in Deutschland erfolgte Mitte November 2023.
Handlung Die College-Studentin Margot verdient ihren Lebensunterhalt als Arbeitskraft in einem Kino. Dort macht sie eines Tages die Bekanntschaft mit dem 33-jährigen Robert. Nach einem lockeren Flirt am Imbissstand setzen sie ihr Gespräch über Textnachrichten fort. Als ihre Vorstellungen miteinander kollidieren, überschlagen sich die Ereignisse.Cat Person. In: festival.sundance.org (abgerufen am 8. Dezember 2022).
Hintergrund Es handelt sich um den dritten Spielfilm der US-amerikanischen Regisseurin Susanna Fogel. Das Drehbuch von Michelle Ashford basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte von Kristen Roupenian, die 2017 in dem Magazin The New Yorker erschien. Die Hauptrollen von Margot und Robert übernahmen Emilia Jones und Nicholas Braun.
Synchronisation Die deutschsprachige Synchronisation entstand bei EVA Studios Germany nach einem Dialogbuch und unter der Dialogregie von Stefan Fredrich. Rolle Schauspieler Synchronsprecher Margot Emilia Jones Yamuna Kemmerling Robert Holt Nicholas Braun Max Felder Taylor Geraldine Viswanathan Özge Kayalar Dr. Enid Zabala Isabella Rossellini Susanna Bonasewicz Kelly Hope Davis Ulrike Stürzbecher Ernie Christopher Shyer Wolfgang Wagner Beth Liza Koshy Lina Rabea Mohr Dave Josh Andrés Rivera Michael Kühl Clay Isaac Powell Tobias Diakow Dr. Resnick Fred Melamed Axel Lutter
Veröffentlichung Die Uraufführung von Cat People fand am 22. Januar 2023 beim Sundance Film Festival in der Sektion Premieres statt. Der Kinostart in Deutschland erfolgte am 16. November 2023.
Kritiken Im Filmdienst lobte Michael Kienzl, der Film seine "eine Mischung aus romantischer Komödie und Thriller", in der es um die "Unterschiede zwischen Wahrnehmung und Wahrheit sowie die von Missverständnissen und Projektionen geprägten Widrigkeiten moderner Formen des Kennenlernens" gehe. Mit einem "präzisen Blick für rollentypisches Verhalten und zwischenmenschliche Dynamiken" spiele der Film souverän mit Genre-Versatzstücken und verwehre sich "gegen allzu simple Aussagen über das Verhalten der Geschlechter".
Kai Mihm kritisierte dagegen in epd Film, dass der Film vielleicht "auf verkrampfte Geschlechterverhältnisse aufmerksam machen und für etwas mehr Entspannung speziell bei der »übersensiblen« jüngeren Generation plädieren" wolle. Nur komme dies im Film "sehr anders rüber". Margot und ihr studentisches Umfeld würden als "prätentiös und überspreizt inszeniert". Hätten in der Kurzgeschichte sowohl Robert als auch Margot "sexistische Züge", würde Robert im Film "zum Opfer einer selbstbezogenen jungen Frau, die ihn nicht einmal nach seinem Beruf fragte und nun glaubt, sich um jeden Preis vor ihm »schützen« zu müssen." Margot werde zum "Klischee hysterischer Weiblichkeit" gemacht, und die vernünftigste Frauenfigur sei eine alte Polizistin, die ihr "zu etwas mehr Klarsicht und weniger »True Crime«-Serien" rät.
Weblinks
Englischsprachige Kurzgeschichte von Kristen Roupenian im New Yorker (4. Dezember 2017).
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2023 Kategorie:Französischer Film Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Thriller