Ivona Pavićević (* 21. April 1996 in Podgorica, Bundesrepublik Jugoslawien) ist eine montenegrinische Handballspielerin, die dem Kader der montenegrinischen Nationalmannschaft angehört.

Karriere Im Verein Ivona Pavićević begann das Handballspielen in der Jugendabteilung von ŽRK Budućnost Podgorica. Zwischen 2013 und 2015 lief sie für die Damenmannschaft von ŽRK Danilovgrad auf, mit der sie neben der höchsten montenegrinischen Spielklasse auch am Europapokal teilnahm. Anschließend kehrte die Außenspielerin zum ŽRK Budućnost Podgorica zurück.vijesti.me: Ivona Pavićević opet u Budućnosti, abgerufen am 7. Dezember 2022 Mit ŽRK Budućnost Podgorica gewann sie in jeder Spielzeit das nationale Double aus Meisterschaft und Pokal. Zusätzlich stand sie in der Spielzeit 2015/16 und 2016/17 im Halbfinale der EHF Champions League.

Pavićević schloss sich im Sommer 2019 dem rumänischen Erstligisten CSM Corona Brașov an. Da der Verein seine Spielerinnen mit der intravenösen Lasertherapie behandeln ließ, einer von der WADA nicht erlaubten Behandlungsmethode, wurden sämtliche Spielerinnen ab November 2019 gesperrt. Die WADA verhängte eine Sperre von 16 Monaten für Pavićević.eurosport.ro: Cele 17 jucătoare de la Corona Brașov și-au aflat pedepsele, după ce au fost acuzate de dopaj, abgerufen am 7. Dezember 2022 Nachdem Pavićević im Dezember 2020 begnadigt wurde, unterschrieb sie einen Vertrag bei ŽRK Budućnost Podgorica. 2021, 2022, 2023, 2024 und 2025 gewann sie mit ŽRK Budućnost Podgorica die Meisterschaft sowie 2021, 2022, 2023, 2024 und 2025 den nationalen Pokal.

Pavićević stand in der Saison 2025/26 beim rumänischen Erstligisten SCM Craiova unter Vertrag.gsp.ro: A semnat! Jucătoarea implicată în scandalul de dopaj care a zguduit România s-a întors în Liga Florilor, abgerufen am 1. Juni 2025 Anschließend kehrte sie zum ŽRK Budućnost Podgorica zurück.zrkb.me: Ivona Pavićević ponovo u plavom dresu, abgerufen am 29. Dezember 2025

In Auswahlmannschaften Ivona Pavićević lief sowie für die montenegrinische Jugendnationalmannschaft als auch für die Juniorinnennationalmannschaft auf. Mit diesen Auswahlmannschaften nahm sie an der U-17-Europameisterschaft 2013, an der U-18-Weltmeisterschaft 2014, an der U-19-Europameisterschaft 2015 und an der U-20-Weltmeisterschaft 2016 teil.history.eurohandball.com: 2013 Women's European Championship 17: Romania vs. Montenegro, abgerufen am 7. Dezember 2022archive.ihf.info: 2014 Women's Youth World Championship in MKD, abgerufen am 7. Dezember 2022history.eurohandball.com: 2015 Women's European Championship 19: Spain vs. Montenegro, abgerufen am 7. Dezember 2022archive.ihf.info: 2016 IHF Women's Junior (U20) World Championship in RUS, abgerufen am 7. Dezember 2022 Anschließend rückte sie in den Kader der montenegrinischen A-Nationalmannschaft auf. Ihre ersten beiden Turnierteilnahmen für Montenegro waren bei der Europameisterschaft 2016 und bei der Weltmeisterschaft 2017., abgerufen am 7. Dezember 2022archive.ihf.info: 23rd Women's World Championship 2017: Denmark vs. Montenegro, abgerufen am 7. Dezember 2022 Bei den Mittelmeerspielen 2018 erreichte sie mit dem zweiten Platz ihre erste Podiumsplatzierung mit der montenegrinischen Auswahl. Im selben Jahr gehörte sie dem montenegrinischen Aufgebot bei der Europameisterschaft an.livecache.sportresult.com: 2018 Women's European Championship: Sweden vs. Montenegro, abgerufen am 7. Dezember 2022

Pavićević wurde für die Weltmeisterschaft 2019 in das montenegrinische Aufgebot berufen, an der sie jedoch aufgrund ihrer Dopingsperre nicht teilnehmen durfte. Der nächste Wettkampf, an dem sie teilnahm, waren die Olympischen Spiele in Tokio. Pavićević stand bei vier Spielen im Spielprotokoll, wurde jedoch nicht eingesetzt.ihf.info: Tokyo 2020: Cumulative Statistics, abgerufen am 7. Dezember 2022 Anschließend nahm Pavićević an der Weltmeisterschaft 2021 teil, bei der sie mit 21 Treffern zu den torgefährlichsten Spielerinnen der montenegrinischen Auswahl gehörte.ihf.info: 25th IHF Women's World Championship 2021: Cumulative Statistics, abgerufen am 7. Dezember 2022 Bei der Europameisterschaft 2022 gewann sie mit Montenegro die Bronzemedaille.ehfeuro.eurohandball.com: Montenegro win extra-time battle for bronze, abgerufen am 7. Dezember 2022 Zum Medaillengewinn steuerte Pavićević 22 Treffer bei.ehfeuro.eurohandball.com: Montenegro, abgerufen am 7. Dezember 2022 Bei der Weltmeisterschaft 2023, die sie mit Montenegro auf dem siebten Platz abschloss, erzielte sie 24 Treffer.ihf.info: Goalscorers, abgerufen am 31. Dezember 2023

Weblinks Ivona Pavićević in der Datenbank der Europäischen Handballföderation (englisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Handballnationalspieler (Montenegro) Kategorie:Handballspieler (ŽRK Budućnost Podgorica) Kategorie:Montenegrinischer Meister (Handball) Kategorie:Olympiateilnehmer (Montenegro) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2020 Kategorie:Teilnehmer der Mittelmeerspiele 2018 Kategorie:Dopingfall im Handball Kategorie:Handball-Außenspieler Kategorie:Montenegriner Kategorie:Geboren 1996 Kategorie:Frau